Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
103
Einzelbild herunterladen
 

Der VH. Abschnitt.

IOZ

^»k Hy

M liioch-lLr

M»!

'li MW. ßUl >'^mirjlk'

Mk

,!^»-

. «kl-

s,

nd untere Rolle geführt ist, bis es zuletzt entwedervon l nach K herab hangt, wie in der 41 Figur, oderunten von I nach K, wie in der 42 Fig. hinauf geführtist. Eine solche Zusammenordnung mehrerer obernund untern Rotten heißt ein Flaschenzug. Damitdie Seile sich nicht an einander reiben, muß jedes fol-gende Paar Rollen von den beyden Mittlern angerech-net im Durchmesser etwas grösser seyn, als das vor-hergehende: auch sucht man alles so einzurichten, daßdie-Seile, wenn sie durch das unten angehängte Ge-wicht gespannt sind, nur wenig von der parallelenLage abweichen. Das letztere erhalt man am besten,wenn die Kloben wagrecht hängen, lind die Rollenneben einander, nicht unter einander, laufen. M. s.Leupold imHwatroIvlaLlim. Oencr. Lax. III. §. 6z.

119 §.

wenn alle Seile amFlaschcuzuge parallel 41.bangen, und vollkommen biegsam sind; so 42k.ist dieBrafr in der Last, der sie das Gleich-gewicht hält, so vielmahl enthalten, als Einsin der Fahl aller Seile, woran der untereAloben mit der Last hängt.

Beweis. Im Zustande des Gleichgewichtsmüssen alle Seile gleich stark gespannt seyn: mithinträgt jedes Seil, wofern sie parallel hängen, sovielvon der Last, als jedes der übrigen. Demnach ist essoviel, als wenn an jedem Seil ein solcher Theil derLast hienge, der gefunden wird, wenn man die Lallmit der Zahl der Seile dividirt, woran der untereKloben hängt, und dieser Theil der Last wird von demGewicht ?, (41 Fig.) oder der Kraft V (42 Fig.) imGleichgewicht erhalten.

G 4

In