Der VI. Abschnitt. 69
daher dann die Spitzen des einen in dieVertie-v fungen des andern desto tiefer eindringen können,kn ^ wenn im Gegentheil bey Körpern von verschiedenerArt wegen der verschiedenen Struktur die Vertiefun-gen und Spitzen in einander nicht so tief eingreifen.
'Weil drirchs Glätten und Polireu nicht alle Ungleich-heiten weggebracht werden können, so überdeckt mananM die Flächen solcher Körper, die sich an einander fort-ii^L'bewegen sollen, wenn dabey der Druck derselben ge-w gen einander nicht vermieden werden kann, mit einerM«L fiüssigen und schlüpfrigen Masse, dergleichen Fett^^oderOehl ist; das dient, kleine Vertiefungen auszr*füllen, und verhindert zugleich die gar zu dichte Be-k-mL der Flächen. Dabey muß man aber die
' kiK Natur der Massen wohl kennen, woraus die Körper be-s ^hen, welche sich an einander forkbewegen sollen, weilnicht jede feste Masse einerlei) Fettigkeiten verträgt.
^ Der VII. Abschnitt.
Vom Gebrauch der Rollen u.nd Räder.
chn eine cylindrische Axe XU senkrecht durch die 43k.Mitte einer Scheibe I)6kU geht, und an der-selben so befestiget ist, daß wenn die Axe gehörig un-terstützt ist, sie sich mit der Scheibe zugleich drehenmuß; so heißt dies Hebezeug ein Rad an der Axe,und diese Axe wird auch die zum Rade gehörige lVcllegenannt. Gewöhnlich ist letztere an beyden Endenbey und ö mit runden Zapfen versehen, die auf ge-
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