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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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96 Die Statik der festen Körper.

so ist der Druck gegen die reibende Flache einerley mitdem Gewicht? des Körpers ^8, und man kann auffolgende Art wenigstens ein Paar wenig verschiedeneGranzen finden, zwischen welchen die Grösse derFriktion fallen muß. Man vermehre das an demüber die Rolle geführten Faden herabhangende Ge-wicht ? so lange, bis der Körper anfängt sich zu be-wegen: war mm als noch nicht in

Bewegung kam, und fieng ^ll an, sich zu bewegen,als man noch zuseßte; so erhellet, daß die Frittionmit einer Kraft im Gleichgewicht sey, die zwischen

den Granzen ? und enthalten ist, und die-

ser Kraft muß die Friction selbst gleich seyn.

Zy?. liegt der schwere Körper 6, dessen Gewicht kist, auf der gegen den Horizont unter dem Winkel «geneigten Ebene ?M, so strebt das respeetive Gewichtdesselben-A'im« den Körper langst der Ebene her-unter zu bewegen: dies respeetive Gewicht wachst mitdem Winkel «, und dieser muß jedesmahl zu einergewissen Grösse gebracht seyn, bevor der Körper zusinken anfangt, wenn er anders, wie hier vorausge-setzt wird, eine ebene Grundfläche hat, womit er ander geneigten Ebene anliegt. Wird nun der Erhö-hungswinkel «gefunden, wenn der Körper noch ru-het, und « 4- e wenn derselbe zu sinken anfangt, sohalt die Friction das Gleichgewicht mit einer Kraft,die zwischen den Gränzen ? lm « und? lm (« ss- ?) ent-halten ist. Seht man, daß der Winkel ^ grade dieGrösse habe, welche erfordert wird, damit die Fri-ktion mit dem respectiven Gewicht im Gleichgewichtse», so heißt dieser Winkel der Ruhewmkcl und die

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