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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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95
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Der VI. Abschnitt.

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Jedes Hinderniß der Bewegung, also auch dieFriction, kann man sich als etwas vorstellen, das gegendie bewegte Maste drückt, wie sonst eine Kraft, welchedie Bewegung hemmen oder wenigstens verzögernwürde. (2 §.) Demnach muß sich ein Gewichtangeben lasten, daß die Bewegung des an der Ebenefortzubewegenden Körpers eben so stark als die Frictionzu hemmen strebt. Ein solches Gewicht würde derFriction gleich seyn, und so begreift man, in welchemVerstände sich die Friktion mit dem Druck vergleichenlaste, der den Körper gegen die Flache eines andernpreßt.

no §.

Je grösser oder kleiner dieser Druck ist, der derrKörper gegen die reibende Flache preßt, desto grösseroder kleiner ist auch die Friction; und man verfälltganz natürlich auf die Vermuthung, daß vielleicht dieFriktion der Grösse dieses Drucks, wenn alle übrigeUmstände einerlei- sind, proportional sey. Wofernübrigens die hervorragenden Theilchen der Flächen,die sich an einander reiben, wahrend der Bewegungweggebrochen werden, so muß der Widerstand destogrösser oder kleiner seyn, je grösser oder kleiner dieseFlachen sind: kann man also überdem voraussehen,daß die Hacken und Spihen auf den Flächen gleich-förmig vertheilt sind, so scheint es, daß vielleicht dieFriktion, wenn der Druck und die übrigen Umstandeeinerlei) bleiben, der Grösse der Flachen proportionalsei). Versuche müssen entscheiden, wie weit dieseVermuthungen zutreffen.

m §.

Soll der Kör-per^k, dessen Gewicht ? ist, (zg Fig.)auf der horizontalen Ebene fortgeschoben werden,

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