Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
92
Einzelbild herunterladen
 

92 Die Statik der festen Körper.

Last im Gleichgewicht, wenn ihr Verhältnißgegen einander dem Verhalmiß derjenige»Wege in umgekehrter Ordnung gleich ist, diestc in gleichen Zeiten bcy gehobenen Gleichge-wicht jede in ihrer Richtung zurück lege»würden.

io? §.

Eben dies Geseh des Gleichgewichts findet auch2 zO. beym Hebel seine Anwendung. Wenn man alseine Last betrachtet, die von der Kraft k vermittelstdes Hebels 80 (2g Fig.) gehoben wird, indem der-selbe sich aus der wagrechten Lage 00 in die geneigtejage 80 drehet; so steigt die Last (^um die Höhe KL,indem die Kraft I' um die Tiefe 08 sinkt. Weil nunTU) 8 und ^00 ähnliche Dreyecke sind, (214 H. G.)so ist t^o: A8 00 : 1)8, und im Zustande desGleichgewichts hat man 8 : tXO : .^8, (;o §.)

also auch k : 00 : 08 , d. i. die Rraft zur

Last umgekehrt wie der weg der Last zumWege der Ixraft.

Wenn 8 und O selbst schwere Puncte waren, sowürden sie, indem der Hebel sich aus der Lage Ob indie Lage 80 drehet, die Kreisbogen 06 , 00 , be-schreiben. Ob nun gleich diese Bogen sich ebenfalls wiedie Halbmesser ^8, AO, verhalten; so sind doch dasnicht die Wege der Kraft und Last, die hier verstandenwerden müssen. Was hier weg der Ixraft heißt,muß allemahl in derjenigen Richtung genommen wer-den, nach welcher die Kraft wirkt: und was hierweg der Last heißt, muß in einer Richtung ge-nominen werden, die derjenigen grade entgegen gesetztist, nach welcher die Last ihren Druck äußert. Wenn

wahrend

''!

sch

Ml

s»

ck

iiil

A

r«

D;

öhk

«tz