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Lern Seite? herab hangt: oder wie in der 9 Figur,woselbst der an L befestigte Faden, woran hängt,oben über eine Rolle geht; so kann der Ruhepunctnicht zwischen den Pnncten ö und O liegen, wo dieKräfte angebracht sind, weil die Kräfte ? undsonst nie im Gleichgewicht seyn konnten. Stellt mansich nun ^6 und .VL auch als zwey Hebelsarme vor,so würden diese nach gehobenem Gleichgewicht in eineübereinstimmige Bewegung kommen, und es ist nunein Hebel der andern Art, (veälis llomoäromus).Weil beyde Kräfte wirklich nur an einem Arm soangebracht sind, daß sie ihn auf entgegengesetzte Artzu drehen streben; so kann dieser Hebel auch der ein-armige heissen.
40 §.
Bey Aufsuchung der Gesetze des Gleichgewichtsfür Kräfte am Hebel, deren Richtungen parallel undauf dem Hebel senkrecht sind, kann man allemahl denHebel als horizontalliegend, und die Richtungen derKräfte vertical annehmen, mithin die Sache so be-trachten, als wäre der Hebel der ersten Art mit Ge-wichten beschwert, die nach ihrer natürlichen Rich-tung unterwärts ziehen: die Unterlage ^ wägt alsdennallemahl die Summe der Gewichte k st- Dage-gen stellt man sich beym Hebel der andern Art vor,daß eines von beyden Gewichten vermittelst eines übereine Rolle geführten Fadens vertikal aufwärts ziehe.Beym Hebel der ersten Art genügt es zwar alsdenn,wenn man sich die Unterlage als etwas vorstellt, dasden Hebel trägt und zu finken verhindert; allein beymHebel der andern Art könnte wohl das Gewicht auf-wärts ziehen, was an dem Punkt angebracht ist, wel-cher her Unterlage am nächsten liegt, wie (Z. in der
9 §