ZO Die Statik der festen Körper.
Der HI. Abschnitt.
Vom Gleichgewicht der Kräfte am grad-linichren Hebel.
E
Z9 §-
iine grade unbiegsame Linie, die man sich ohneSchwere vorstellt, und bey welcher an zweenenPuncten ein Paar Kräfte so angebracht sind, daß siesich um einen gewissen unterstützten Punct drehenmüste, wenn die Kräfte nicht im Gleichgewicht wä-ren, heißt ein gradlinicbrer marbemarischer He-bel, der unterstützte Punct sein Ruhepuncc, undwas den Hebel in diesem Punct hält, die Unterlage
( b^polnoLblion).
t zk. Wenn beyde Kräfte am Hebel nach übereinsiim-migen Richtungen ziehen, wie die beyden Gewichte? und <^am Hebel KL in der i z Figur, so muß derRuhepunct A zwischen den Puncten k und L liegen,an welchen die Kräfte angebracht sind, und alsdennheißt er gewöhnlich ein Hebel der ersten Art, bes-ser : ein dsppelarmiger Hebel, (vceHs beteroärc,-im>8). Die Entfernungen AL, können dieHcbelsarme heissen, und beym Hebel der ersten Artkommen diese Arme meine entgegengesetzte Bewegung,wenn das Gleichgewicht gehoben wird; daher hat dergriechische Nähme seinen Ursprung.
2 - Wofern dagegen die Kräfte nach entgegen gesetz-ten Richtungen ziehen, wie die Gewichte ? und in
! «Ich
M
Rn
Mm
der 8 Figur, woselbst der an k befestigte Faden auf-wärts über eine Rolle geführt ist, woran auf der an-dern