i8 Die Statik der festen Körper.
2Z §.
Biegsame Massen sind alle diejenigen sonst festenMassen, deren Figur man verändern, verlängern,verkürzen kann, ohne daß der Zusammenhang ihrerTheile dadurch aufgehoben wird. Eine Masse vondieser Art heißt elastisch, wenn dieselbe einer jedenKraft, die ihre Figur zu ändern strebt, sich nicht al-lein widerseHt, sondern auch ihre vorige Figur völligoder zum Theil wieder annimmt, wenn diese KraftssFr»"wegfällt, oder der Widerstand der Masse sie über- xroÄwinden kann. Die Masse heißt vollkommen oder sitzssunvollkommen elastisch, nachdem sie ihre Figur.entweder völlig oder nur zum Theil wieder annimmt.Jeden gebogenen, gedehnten oder zusammengedrück-ten Körper, dessen Masse die eben beschriebene Eigen-schaft hat, schreibt man eine Kraft zu, feine Figurwiederherzustellen, und nennt sie die Elasticität,
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die Federkraft oder Schnellkraft des Körpers. jxM
Die meisten natürlichen Körper sind elastisch, der einemehr, der andre weniger: und ob es gleich, sovielman weiß, keine vollkommen elastische Massen inder Natur giebt, so kommt doch die Federkraft eini-ger auch sonst nicht unbekannter Massen, des gehör- ^teten Stahls, des Glases, des Elffcnbeins, u. a. m.!^^der vollkommenen sehr nahe. s
Vermöge der Erfahrung wird die Federkraft eineselastischen Körpers desto grösser, je mehr seine Theilegedehnt, zusammengedrückr, oder sonst in ihrer lägegegen einander verändert werden. Demnach kannnicht jede Kraft in der Figur eines elastischen Körpersemerley Veränderung zuwege bringen: wenn nemlichdie Theile so weit gedehnt oder zusammengedrückt süss ^bis der klastische Körper der dehnenden oder zusam-i ^ ^
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