4 Die Statik der festen Körper.
mithin auch die materiellen Bestandtheile durch denganzen Raum der Masse gleichförmig, Key andernungleichförmig vertheilt. Uebrigens erhellet, daßdie Bestandtheile der Masse desto dichter beysammenseyn muffen, je kleiner die ganze Summe aller Zwi-schenräume in Vergleichung mit dem Raum ist, dendie Masse nach ihrer ganzen Ausdehnung einnimmt:desto grösser ist zugleich der mit materiellen Bestand- !theilen angefüllte Theil des Raums, den die Masseeinnimmt, in Vergleichung mit ihrer ganzen geome-krischen Grösse. j
. 5 §- ^
Eine gleichförmig dickte oder in allen ihrenTheilen gleichartige Masse ist diejenige, durchderen Bestandtheile die Zwischenräume so gleichför-mig vertheilt sind, daß gleich grosse Theile des Raums,welchen sie einnimmt, auch gleichviel« Bestandtheileenthalten, die Theile des ganzen Raums mögen sogroß oder so klein, wie man will, angenommen wer-den. Die Zwischenräume und Bestandtheile einerungleichförmig dickten Masse sind dagegen durchden Raum, welchen sie einnimmt, ungleichförmigvertheilt, gleich grosse Snicke von ihr enthalten un-gleich viele Bestandtheile.
6 §.
Um im Ausdruck nicht ohne Noth weitläuftig zuseyn, kann man gleichförmig und ungleichför-mig dickte Körper solche nennen, die aus gleich-förmig oder ungleichförmig dichter Masse bestehen.Aisdenn ist die Menge der Masse gleichförmigdichter Rörper, die sonst von einerley Art find,ihrer Grösse propornonal. Ferner hat man vonder Dichtigkeit einer in allen ihren Theilen gleich-.
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