Osten Osterflotte
Osten, Schloß in Vorpommern, im Stet-tiner Distriek, nicht weit von Demmin.
Ostenby, Ostanb»L,,desestigres Schloß undHafen auf der Insel Oeland, der KroneSchweden gehorch. ^
Ostende, kleine, aber volkreiche Handels-stadt an der Küste deS OesterreichilchenFlandern,allwo sie einen lehr gmenHafenhat, am Einfluß derGuele, 4. Ms vonBrügge. Sie in lowoh! wegen des Mora-stes, als aum wegen ihrer Fottmoauons-werke sehr feste, mit einem tiefen Gra-ben,starken Wällen und lo.Banionen ver-sehen, und ward Anno i7--6.ini Juliodurch die Enqell- und Holländische Armeein z. Tagen erobert, weiche, um so vielmehr zu bewundern, weil vor 120. Jahrendie Spanier diese Festung über z.Jahr be-lagert, ehe sie solche erobert. Anno > 7 > s.harten,' die Ocsterreichischen Niederländerunter, b'sveur des Kaiser!. Statthalters,Maquis cls I?ili!, eine neue OstindischeEü.umerciencompagnie allhier angele-get, welche auch Kaiser Earl Vl. Anno172z. mit Erthciinng herrlicher Privile-gien eonflrmiret, und derselben eine soge-iiannce Oclroy errheiiet, eS ist aber diesel-be durch den Anno, 7a -. zu Wien geschlos-senen Frieden gänzlich wieder aufgehoben,»nd itipuliret woroen, daß in den säniuirli-cheu Oesterreich, scheu Niederlanden dieSastffahrt nach Ostindien künftighingänzlich eingestellet ssyn soll, ausgenom-men 2. Schiffe, welche a»S diesem Hafennur noch einmal nach Ostindien fahren,und die daher initgcbrachte» Maaren zuOstende verkaufen sollen. Jni Banns.Suceeff. Kriege, da Frankreich die Nie-derlande anstel, crasauch diese Festung dasSchicksal, den ar. Lug. A. 1745. von denFranzösischen Truppen erobert zu werden,wurde aberA. > 74s. wieder an daSErzhcuöOesterreich abgekretcen. An. 1757. er-hielt dieser Ort mit Genebmhaicnng ldeSKaiiecl. Königlichen Hofes, FranzösischeBesatzung,die aber »ach geschlossenemFrie-den A. >762. wieder abgezogen.
Ostervern, Herrschast und ziemlich verfalle-nes Schloß anfeinem hohen Bergei» Un-rercrain, anderihalbe Meilen chon Lay-bach, den Herren von Erberg gehdria.
Lstervul-ii, Stadt in der alte» Mark Bran-denburg, unweit den Wassern Biese undlicht, z. Meilen von Stendal. Sie harvor diesem ihre eigene und berühmte Gra-fen gehabt, welche An. -azc,. ansgestvr-ben, auch durch Krieg und Brand vieleserlitten.
Osterburg, altes Schloß in der gefürstetenThemar^ Haneberg, unweit der Stadt
kleine Stadtin, Osterlande, eineMeüe von dkaumbiirg, i,„d i» dieses Stiftgehörig. ^ '
Dsie>flocre, siehe Ostersche Flotte.
Osterg.nd Osterode 78 §
I Ostergard, kleine Schroedifche Insel, nichtweit von Gothland, aus welcher ein Ha»l fen ist.
! 0 >ba,liouc, Amt oder kleine Herrschaft imHollanoischen Brabant, g-höret mic zurj Oraniiche» «Erbschaft.
Ostrrbofen , Stadt in Unterbauen!, in»R. Landsduc, 8. Mosten von Oettnigen,und -7. von Miinchen, zwischen der Bitsund der J!er> nicht weit von der Donaugelogen. Nabe dabei, iioat d»ö KlosterOsterdosen, NorberlinerordsnS.
V -rl'-lin, SchmßausoerJnp-l Alien beyNorburq, und ein WitthumSsitz der ver«witribten HerzoglNiien von Holstcinsu»-derburg in Ploii.
Oster! >>-d, ist der alte und zum Tlwi! nochübliche Name eines Stück Landes, ii»Meissen, dessen Granzen sich gegen Mit-tag an das Vogtland und Graft. R.ußischeGebiete, gegen Abend bis an die Saaleund Thüringen, «egen Mitternacht a>»das Srisc Naumburg, und gegen Nordenan den Erzcqebürgischen Kreiß erstrecken.Es gehörte darinn zu der Zeitzischen Erb«landespsrtwn der sogenannte Vteustad-tisckoe Kreist,samt denstädten OeiistadpanderOala, Orions, Franenorieß-l nitz,und der Herrschaft Tautenburg;
weiche aber seit An. >7-s. nach Absterbendes Herzogs Moritz Wilhelms unter Ehur-sächsi scher Hoheit stehen: dem Herzogvon Weimar gehöret die StadtundA.ncDürcaei und Roslau; d e E sendergi-sche Ärädte und Aenirer waren: Eisen-berg, Lamvurn, Roda undKonne>»r!g,welche anjetzo nach Aitenburg, und alsonach Sachsengvtha gehören; dem Her-zog zu Saatfeld die Stadt poft >ea°;deui Herzog zu Gotha die Hauptstadt AI--rcnburg, die Herrschaft und AiNk Leuch.-tenbcrn, n. a. m. In den altern Zeitenhat sich'vas Osterland weiter hinaus disgegen Eolditz und Rochlitz in Me.ssen er-strecket.
Osternolie, Amt, Dorsund BcrgschloßiMBayrenkischen, an de» Nür»-ec glichenGränzen, in Franken.
Osterode, kleine Stadt, Amt und Schlossan der Dribenitz, im Hockerlande, inPrcussen.
Osterode, Stadt aufdem Harz in sder Graf-schaft Lutterberg, im Fürst-nchuni Gcu-chenhagen, an deni kleinen Fluge Söse.Sie wird in die alte und neue Stadt ein-qecheilc, undhaccin Schloß, aufwelchemebedem verschiedene Herzoge von Braun-schweig und Lüneburg gewöhnet. Es warauch astda die Negierung des Fürsten-thnms Grubenhaqen, jetzo aber ,st daKSchloß der Sitz des Amtes von Osterode.Es befinden sich allda gu e Woll-naiiufa-ctnren, ein Magazin sür oio Bergleute desHarzes, und eineNiedcrlage vottBcey- u„0D 0 0 Elsen-