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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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7^4 Osnabrück Ossenberg Ossenchal Osiellaka

B ßrhum, welches unter de» Erzbischof zuBuravS gehöret.

Osnabrück, Dißrhnm im WestphalsschenKresse, zwischen dem Bißthum Münster,dem Fürstenthum Minsen, und der Graf-schaft Ravensberg. Es wird allemal, ver-möge des Münster- und OßnabrückischenFriedensschlusses, wechsclswcisecin Luthe-rischer und ein Carholischer Bischof er-wählet, unter welchen jener jedesmal ausdem Haus Braunschweig und Lüneburgist ; und wenn ein Lutherischer Bischof re-gieret, stehen die Catholischen Untertha-nen, in Kirchensachen, unter dem Chur-fürsten zu Cölln, als Ickocroxoliwno; hin-gegen sind auch die Lutherischen Einwoh-ner, wenn ei» Carholischer Bischof an der, ierung, demselben in Religions- undgeistlichen Dingen nicht unterworfen. AlsA. 1761. den s.Febr- der letztere Carholi-sche Bischof, Clemens August, Chuilürstvon Cölln, starb, blieb die Lischöss. Würdewe >>: den Kriegsunruhen in Westphaleuunbesetzt. Endlich schritte man A. 1764.i n 27-Febr. zur Wahl, in welcher derjüngste Prinz Königs Georg lll. von Gr.Britannien, Friedrich, gebohren den 16.Aug. > 76z, jzm» Fürsten Bischof postulirtwurde. Die Hauptstadt Ostnabrück,liegt ani Fluß Hase, 8. M. vonMünster; am Ende der «Stadt liegt einefeste Citadelle, die Petersburg genannt,und der erste Lutherische Bischof, ErnstAugust, bauete aus seine eigene Kosten einSchloß zur Residenz unterhalb der Stadt.Die jährlichen Einkünfte des Bischofs be-lauf-en sich, ohne die Taseigeider, aus mehrdann 130020. Rlhir. Ehemals gehörtediese Sraök zu dem Hanseatischen Bundeund A. 1644. wurden allda die Lraccacenzu dem berühmten Westphälische» Friedenauf Seiten des Kaisers mit Schwedenund dem Reich augesangcn, und 1648.geschlossen.

Oiopo, Flecken und festes Schloß am FlußTujamento in Fclaul.

Olurno, Stadt in der Landschaft Chili, inSüdamerika, am Fluß Cabero, in einerunfruchtbaren und kalten Gegend, jedochgiebt es Gold daselbst.

Olianaclr, eine grosse Stadt in der Land-schaft Usdeck oder Mawaralnahra in Asien.Sie ist die Hauptstadt der Landschaft Os-ranach.

Vssa, Fluß im Polnischen Prenssen, welchersich oberhalb Granden; in die Weichsel

VLm^Fluß ln Bulgarien, so an derGränzevon Romanien entspringet, und nicht weitvon Nicopoli in die Donau fällt.

Vs,eif, berühmtes-Ciltercienserklostcr, imLentmerikerkreiß in Bödme», hart anden Meißnischen Gränzen, 2. Stundenvsn Töplitz.

Vstenbcvg, Schloß Mid kleines Amt am

- Rhein, im Fürsteuthum Mems,^d^Rheinberg, gehöret de« König m

^ Thal im Stift Paderborn,

sich die Wüste Sende endiget.

-Itl-ry, OS- ,4, eme Grasichaft in Lewster,in Zrrlanb, weiche dem Herzog »on Lr.mvnd zusteher, nebst einem B-ßthum, des.sen Bstchvs zu Kiikeuny residirec, undunter das Erzbißihum zu Lublin gehöret.

Ossiach, siehe Oftach.

Oßmrana, eine kl. Stadt und Castcllamy,am Fluß-Oßmiana, dem Fürsten Sepichggehörig, in der Woywodschasc Wilna, mLirhauen, 7.M. von der Stadt Wilua.

Ossolin, Stadt in der WoywvdschaskSen-dvmir, in Kleinpoien.

Osioirnskl, ist eine vornehme Familie iu Po-ien, von welcher eine Linie in den Reichs«fürstenstand erhoben worden.

Oilons, kl. und wüste Stadt ln Caralonlen,nicht weit vom Fluh Ter, hat einen Bi«schof unter Tawaaor.a gehörig.

Ollunui«, vor diewm eine Bnchöfl. Stadt,jetzo eiii Dori, Estoy genennec, in Al«garve, dargegen ist 2. M- davon die StadtFaro ins Aufnehine» kommen.

Ossunn, eine kl. Scadr nedst dem Titel eines

Herzogthums und einer Uuivers.lal, inAndalusien, in der Diöces von Sevilla,

davon eine Spanische Familie den ->r-zoglichen Tftel mdrec.

Ost, heisset so viel, als geg n Mor-

gen, oder gegen Aufgang der Sonne.

Ost», ein Unterofficrer der ssanicscharcii, derhöchstens über rv. bis iz. Mann zu be-schlen har.

Ock»t>»,-L, ei» kl. Gebier inNiedernavarra,in Frankreich.

ODüiic, kl. ScadtM Caralsnien, am FlußTordera, deren schloß geschleiffet ist, zwi-schen Dich und Blaues: ist in dein Sp-mi-schen succeßionskrieq wegen vorrheilhal-ter Lage befestiget worden-

Ost-Angeln, ss^st-.-Vn^Icr, war vor Altersein Königreich, und zwar eines von den7. Reichen, weiche die Angelsachsen niEn-gelland errichteten. Es gränzte gegenWesten an das Königreich Mercicn, gegenSüden an das Ostlachfen, und argen-Osten und Norden an das deutsche Meer.Siehe AnZll».

Oste, Kluß imLüneburgischen, hat seinen Ur-sprung unterhalb der Dogrey Tostedt, rin-net von dannen durchs OsteiihornnaieMohr ins Bremische nach Bremersordr,und so weiter nach der Eibe zu.

Ostern, Schloß und Flecken zwischen det 'Lauch und Thur in Obere-faß, den Herrenvon Ostein gehörig.

Ostsllsts, Schloß im Herzogthum Ferrara,ward An. 170s. von den Kanessichen be-setzet, biß daß der Vergleich zwilchen deinKaiser und dem Passt ernstgtte.

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