(Dsfenstv <Dgen
Ogershelm Ork 769
reich,»» istderCaihollschen Religion ZU«ge'.-ian. Anno 1724. wurde sie von oenFranzose» besetzt. ^ ^
Onenfwallianz, ist ein Derbundmß,vermö-ge dessen man den Feind «»«reisten will,
dahnigegemdieDefenssvalltanzmir «nein
die Befchützung wider einen feindlichenAns«» zum Zweck hat, wenn man iciiicnNachbar» nicht trauet, und daher stch.i»aule Positur setzet.
Öffentliche Tafel kalten, ist, wenn derKan-ser oder ein anderer Potentat und Fürstspeiset, daß es jedermann sehen kan.öffentliche» Amt, Heist an dein KaiserlichenHof, wenn mir aller Solennicat eine ge-sungene Messe gehalten, und der Kaiservon allen Ministern undGesandren beglei-tet wird.
MeiL, kleine iLladt in Arragonicn, m
Spanien- __
OL», ein Ort in Siebenbürgen, wo Sil-ber und Gold, mit Kupfer vermischt, ge-graben wird.
Pfferircn, anerbieten, daher Oiwrre, emeAnerbietung, Lat. und OS-rw-
ilum, das Opfer an Gelde, lo auf denAltar zu gewissen Zeiten geleget wird.
ist ein gewisser Lerur mitte» inder Ealholischen Meß, kurz nach demGlauben, wenn der Meßpriester dasOpfer weyher, und der Oiaconus dem-selben den Teller mit dem Brvde dar-reichet-
(Morl, ist der Vicoriu! eines Bischofs inweltliche» Gerichten über Ehesachen,Schwängerung, Ehebruch und derglei-chen; da hingegen der LulllszuneuL einVlcniius des Bischofs in geistlichen undÄircheiisachen ist.
OR-ium, heißt im besondern Verstand beyden Eatholischcn Ser Gottesdienst, weicherin öffentlicher Lersamniung gei'ch;»iicr.Das heilige Olücium;u ieom,siehe Lun-AregÄliv Nsl 8. Oillcio.
ORoo ärll/VdunlilliiLL, also wird das Hausder liunco zu Lucea genennet, dariinienman sowohl Geld auf Pfänder ansieihet,als auch öapitaiien aegcn pro Cent an-iiimmec, und bringet dieses der Repubi-.cgrossen Nutzen.
SRoo ä-ll-e Summ, ist ein Collegium bey derRepunic Lucca, weiches aus drey Depu-tirten be-stehec, und Sorge trage» muß,
. dag durch Reinhaltung der Straffen, qmeAunicht auf hie eingesührteu Vicluaijen,und andere löbliche Anstalten, allen an-ueckenden Krankheiten vorgedeugec wer-
O^io äLilr ViÄlML-,, ist ein (.olleziumbender Republik Lucca. weiches aus 8 . Rackenbestehet, die aufdie Fremden, so nach Luc-müffe'E"' bi» wachjames Auge habe»
Oss-n, Provinz in Indien,welche ihren beson-
dern Fürsten hat, der dem grossen Mogultribuibar ist.
Dge sherm, kleine Stadt in der Unter,Pfalz, Mannheim gegen über.
- Oüw/, Kuiß jn Italien,, welcher andenTridentinilchen Gränzen entspringet,durch den Tag« -i'lkou, und das Herzog,thiim Mantua fiiessec, und sich zu Torrs<r Mflio in den Po erzenst.
Ognoru, siehe Onara.
0^u-!!aM)>,url!z, ein schöner Flecken Mit ei-ncni Schloß in der Porruqiesischen P-o-vinj Alcncejo, auf einem Berge, an des,sen Fuß der Fluß Ehevora vorbei, laustet,4. M. von Elvas. Es ist ein merkwür-diger Brunnen allda, in weichem alleThie-re und Fische, ausgenommen die Frösche,sterben.
Ogulin, Granzfestung in Croatien, in Un,garn.
Oheim, unsere liebe Oheim, also nennetder Kayser die weltlichen Ehurfürsten,gleichwie der König in Frankreich alleFürsten Louüns nennet, wenn sie gleichNicht vom Königlichen Geblüt sind.
Owo, oder der schöne Fluss, ist esir Flußin dem Land der o. Nationen, in Nord-amerika, weicher sich in de» Fiuß Mißißi-pierqcun.
Ol>l.ru, O/n'r-rn, Stadt im FürstenthumBrieg in Schlesien, 4. Meilen von Breß,la», hat An. 1709. eine Lucyerische Kir-che uno Schule bekommen, auch ein schö-nes Schloß, darinnen der König!. Pohlni,sche Prinz, Jakob SobPsly, resiojrte,da er diesen Ort als einen Pfaiid-Sch:!-linq innen gehabt hat
Ol,lau, ein Fluß in Schlesien, welcher beyBernsdorf in dem Fürstenthum Münstsr-berg entspringet, und bey Äreßlau in dieOder fällt.
Ohin, Fluß in Hessen, welcher aus dem Vo,gclsberg entspringet, eine Stunde vonKirchhain in die Werra, und nebst dersel»den bea Marburg in sie Lahne fällt.
Ohm, ist ein Weingcsäß von 2. Esmeriyoder > 26. Kanne» Leipziger Maß.
Oke, siehe Or.
Ohre, kleiner Fluß in der alten Marhund Herzoqchtti» Magdeburg, en: springtbe» Ohrdorf, gehet dm ch die Moraste imDrömling, und fallt bey Rogecz in di«Elbe.
Dheiugen, sieheOeringeu.
Oksc», Amchaus und Marktflecken in deruralten Grafschafk Lderstein, im Fürsten«thuniEalemberg, demChurfürstenzu Han»nover gehörig.
Ois, siche Oze.
Oigiwnvill-, Schloß am Fluß Scarpe imWallonischen Flandern, nicht weit von
Donny.
vlk, Stadt und Grafschaft in der Picardie,welche sich von Calais bis an Duynkirch«!,erstrecket-
Eco Oi»^