-68 Oesteneichische Oettingen Oettingen Offenbur
sie liegen , sondern zum OcsterrcichischenKreiß gezogen werden.
Dest« veichrfche Regierung, war vordemdreycrley, nemlich die Nieder-österrei-chische, die Innerösterreichische, unddir Over- odrr V>öl deröstcrreichische.Die Niederösterreichische erstrecktesich über das eigentlich sogenannte Lrz-hcrzogthum Oesterreich ob-und unter derEns,und istin gewisscDiertel eingetheüet.Die Inner-österreichische zu Grätz hat-te einen weitläustigen Umsang, indem sievon Niedervsterrcich bis an bas Adriati-sche Meer gieng, und die dren Herzogthü-mer sleyermark, Kärnthen,Crain, die ge-fürstete Grafschaft Gbrz, die drey Haupt-ma nn schssten Triest, Sk. DeftamPflaum,und Tersat, wie auch Flitsch, unter sichhegris. Die Ober- oder vorder-öster-reichische begrifdieGrafschaftTvrvl, dieinSchwaben und in derSchweitz dem HausOesterreich gchLnqenLänScr,dieGraffchaftNellenburg, das Brisqau, die Marggrat-schafkBurgow,und Günzburq. Anjetzoistdie Regierung der DorderösterreichischenLande seit A. 1752. juCostanz, über dieübrigen Lande aber sind zu Besorgung derLandesangelegenhciien verschiedene hoheCollegia u. erst A. »760.0111 neuerStaats-rath zu Wien niederqesetzet worden.
«peststattiiiiar, kleine Stadt und Hasen inder Provinz Uvland, in Schweden, amBothnischen Meerbusen, 6 . SchwedischeMeilen von Upsal-
Oerenbach, ein wohl eingerichtetes und miteinem schönen Gymnasiv versehenes Way-senhaus im Eancon Zürch in der Schweitz.
Vetgensdolm, siehe Gdcnsvolm.
Oerm-rrsen, siehe Oormarsum.
Oemngen,(Alk) einColleqiatstistund Prob-stey mit einer geschlossenen Hofmark inOberbayern, Rentamts Burghau,en,eine halbe Meile von Neuöttrng, nichtweit vom Jnnfiuß gelegen. Die Stifts-kirche wird das deutsche l.or-uo genennct,well zu dem darinn befindlichen wuuder-thätigen Marienbiidevon 100. Jahre» hervon Hohen und Niedrigen jährlich großeWallfahrten geschehen, welche demselben«inen unglaublichen Schatz einkragen.Sonst ist dieses Colleaiacstist ein Land-ftand, und hat alle Niedergerjchcsbar-keit. Die Jesuiten haben hier ein schönesCollegium, und die Franciscaner ein gutesKloster, ausser welchem noch verschiedeneandere Häuser zu sehtn, welche dem Ort
D«Ungen?(N-u^
Gtädtlein und Psieggencht am Jnnfiuß,«ine halbe Meile von Altottinqen.
Vettinaen,Grafschaft in dem SchwäbischenKreis, welche gegen Norden und Osten anFranken, gegenSÜde» an das HerzogtumNeudurg, und gegen Westen an das Her-t-ßthum Würtemberg granzek, Non bra»
scr Grafschaft hat das gesamte Haustet-trugen Welche--us xwe»
^ - .. . welches aus »m,»
Hauptlmie» bestehet, nemlich aus d»Octrinniicken, die in ...
crrinaijchen, die in den Reichssürüc».stand erhoben worden, und aus der we.l-iel-steimjchen,oPcrEraflichen. Diese lhej.ler ftch wiede, nm iu z. Linien, nemlich j„die Spielbergüche, walle, stei,„sich« u.Oalder ische. Die Fürstl. Linie besaß dasMeiste von der Graf,chafr Octtingen, undwar derLutherilchenRcligiüiizuqcthan,da-hingegen die Gräflichen sich zur Cathoii-schenReligion bekennen. Erstere starb denzo.Marcii An. -731. mit Alberto Ernest»ab, lM die Grafschaft Oettingeii-Oettiii»gen der Wallersteinischen Linie vermachte,die ihr aber von der Spieibergischen Liniestreitig gemacht wurde. Diese Gräflichwallcrstemischk Linie theilet sich wie-derum itt die Spielberg- wallerste!»«nnd Ratzenste»n-.-Rald-eiscke Linie, vonerstcrer nemiich der Spieldergische», wur-de Franz Albert An. - 7 Z 4 - in den Reichs-Fürstcnstand erhoben. Der jetzige FürstAloysius Sebastian, ist A. - 707 . gebühren,und har sich An. 173;. mir TdercstaMaria,Prinzeßi» von Hoistein-Wiesenburz vcr»niählt.
Oekiingen, Hauptstadt der Graf-
schaft gleiches Namens, nebst einen«Schloß am Fluß Wernitz ausdem Rieß, anden Fränkischen Gränzen. Diese «stabtist halb Lutherisch und halb Catholflch,M-von Nürnberg.
OK>nto, siehe e)übnro.
Ofen, , grosse nnd befestigte Stadt
nebst einem festen Schloß i» Niedcrun-gar», weiche theils auseincm Berge, rheilsan der Donau liegt, za. Meilen von Wien.Sie war vormals die Haupt- und Resi-denzstadt der Ungarischen Könige, aberim Jahr izn--. gerietd sie in der TürkenHände, und würde ihnen erst An. > 6 s 6 .von de» Christen wieder abgenommcn.Cs giedt alihier berühmte warme Bäder,und herrlichen Wein. Im Jahr , 7 >o.wurde dieser Ort von der Pest stark heim-qesuchet.
OiLmo,^«Mr,/, Fluß in Neapolis, welcherin krincipsto oltis in dem ApeiiniiiischenGebürge entspringet, und sich «1 den Ben.Meerbusen ergeust. , ^
Offcnvach, kleinescadt ain May», in derGrafschaft Oderysenburg, eine Stundeoberhalb Frankfurt gelegen. Ausdem da-sigen Schlosse residirten die A. i-is-aus-grstorbenenGrajen vonJjeiiblirgosseiihach.Sie gehöret anjetzo nebst dem Oberamtder Linie Zscnburgbierstein, und wn»wegen guter Lage alle Jahr mehr ange-bauet. . ^ ^
Offenbui-xr, freye Reici'suadt inder Orte«»au, inSchwaben, an dem Fluß Kl»-tzing,-.Meilen von scraßburg. S,este-hekuuler dem Schutz des Hau, e„ Oesters
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