76o ZTlylöde Dbdora
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N-!rom an Tavcstland, und gegen Westenan das elgentl.che Finnland stössecN^lo^e, war eine Stadt in der ProvinzWestgorhland, am Fluß Gochleba, «unweitGoiyee.burg. «
Npmburg, siebe Nieml-urg.R>,„pt,-nv»rg. prächtiges ChurbaverischesLustschloß, i. M. von München, von derman aus einem neu gemachten öanal dahinfahren kan.
N)''»s, , kl. Fluß im Herzogkhum
Luxenburg, welcher im chr-.,rlsie Trier ent-springet, und sich in den Kluß Suor undSu.e ergeußt.
dl-'ÄNe, Fluß in Engelland,
in der Landschaft Nordhampton, welchersich in einen Meerbusen des deutschenMeers ergeußt.
Nvfchanz, ehemalige Schwedische Handels,stach, mit einer starken Forcresse, anderdtewa^ aus der Finnischen seile. PeterI.erooerte sie A- > 70 . den 4. May, und wieer Petersburg erbauete, ließ er diesen Drcdemoliren, und die Materialien zum Bauzu Petersburg «nwenden-Istrsio: Nyscblcst, no^n, RußischeStadt und Festung, in der Provinz Savo-lar in Finnland, welche mit See» und Mo<rasten umgeben ist, am SecSaina. DieKönigin Ehristina hat daselbst An. 1641.ein Gymnasium anlegen lassen, und dieseFestung ist den 28.Iun.1714. an die Rus-sen mit Accord übergangen.
Nystädt, kl. Stadt und Hosen in Nordfinn-land, und zwar im Rnßttchen Karotten, 6 .Schwed. M. vo» Abo gegen Nordwesten,aliwo am 32. Aug. 17-'-. zwischen derKrone Schweden und Rußland, nach demlangwierigen nordischen Krieg, endlich einFriede geschloffen worden. Die herumliegende Gegend führet den Titel einerGrafschaft.
Nystad^, siehe Niestadt.
Dsylke, dlyü, Kluß in Südschottland, darinder Grarschasc Äyle entspringet, und inden Meerbusen Solway fallt,jks^tstesüsla, siehe distkWäLle.
/^l,ar-, sind gewisse Schiffe auf der Temse,^ ^ daraus zwey Schiffer rudern,.und wer,den oieleiben zu nichts anders gebrauchet,als Personen hin und wieder zu führen.Obdach , den Soldaten gebe», heißt, ihnenfreye Herberge geben, da sie hingegen vorihr Geld zehren müssen.
Obdach Obst-num, Stadt und Schloß in
Sbersteyermark
Obd. i ein Sri in Norwegen, in demStisksamte Droncheim, n. Schwed. M.von der Scadc Droistheim, gegen Süden.Ob^an, Schloß und freye Herrschaft inNordholland, zwilchen, Aikmar und Me-denoi-ck, davon die Grass FamiiieL>odamvon Waffenaer den Namen lühretstObäor-», eine grosse Landschaft in Rußland,
am weissm Mcer, zwischen demFlutzLbsund der Provinz Petzora. Man nistei aus-ser einigen Fons, so die Russen angeleget,darinnen keine Scäbt, fondern die Ein-wohner wohne» in ihren Horben, lebenvon wilden Thiere», und sind der Adgöt-cerey zugethan. Ais die Holländer selbigeentdeci ei, gaben sie ihr den Name» Neu«wcstftießiand.
Ob-äo^ Scadc und festes Schloß auf einemBerge, in der Portugiesischen ProvinzEstremadura, ,,-M. von Lissabon.
Obchstcur, war bey den alten Egyptern einespitzige Pyramide, oder pyramidenförmi-ges Gebäude, unrcn nur einem Postament,und oben mit einem runden Knopf verse-hen. Ihre Höhe belief sich gemeiniglichauf 132. schuhe, und ihre Seiten warenMit lauter hleroqlyphischen oder mystischenFiguren bezeichnet. Die Römischen Kai-ser haben derselben viclenach Rom bringenund ausrichken lallen, daß noch heutigesTages einige allda zu sehen- Siehe Au-
tchuu. I.LX.
ObcriAir, Fluß im Königreich Per-
sien, in der Provinz Corasan, welcher sichin den Fluß Iihun ergeußt-
Ober, Oora, kleiner Fluß in der NeumarkBrandenburg, welcher in Polen entsprin-get, und sich bey Glaucha in die Oderergeußt.
Ober-Acht, ist eine harte Strafe in sächsi-schen Rechten, dadurch die flüchtigen undpeinlichen Verbrecher, nachdem sie vorher»durch einen Ankläger, oder durch den Fiscalanqeklagec, und in dreyer Herren Ländernöffentlich cicirec, aber wegen ihres unge-horsamliche» Auffenbleidens m die Unccr-achc erkläret worden, nach Derfliessimg ei-nes Jahres wiederum etlichemal citiret,im Fall ihres ferner».Ungehorsams abervor infam und i» die Dberacht erkläret,an Leid, Ehr und Gur durch das ganzeLand gemein gemacher, ihrer Güter be-raubet, uud von jedermann, der sie ertap-pet, dem Richter zur Leib- und Lebensstrasekönnen übergeben werden. Diese Achtund Dberacht erstrecket sich allein überdiejenige Landschaft, darinnen sie gespro-chen worden, und ist nicht jedermann er-laubet, sich an des Aechlers Leib und Lebenzu vergreisten, sondern nur denselben demRichter zu gebührender Strafe zu überlie-fern, welches erjiere aber wider die Reichs«achter wohl vergönnet ist, als weiche Achtdurch das ganze deutsche Reich seine Kraftund Würkung hat.
Ober-Amt, heißt insgemein, wenn einDberamtmann eines Fürsten mehr Aemlerunter sich hat. Zuwstleii ist auch dieserName ein blosser Ehrentitel. Oberamtin besonderm Verstände wurde nicht allemdas höchste Gericht ustd Kanzley inDber-«nd Niederfchlcsien, welches zu Breßla«war, genemiek, sondemruch dessen Praft»,