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Nürnberger- Nunkilch Nuntius Nyland 759
die geist- und weltlichen Lehne, die Wild-Hahn, das Geleit ausser der Scadt, nedss«neern Rechten und Gütern, !» indemKaufbrief nicht enthalten waren. Hier-über sind »UN »ach der Zeit zwischen dennachfolgenden Burggrafen und der StadtNürnoerg grosse Irrungen entstanden,indem die Burggrafen ihre vorbehalteneGerechtsame weiter extendiren wollen,und die Stadt hingegen solches ihrerFrenheit nachtheilig zu seyn erachtet. ImurnM wird das Ämt des Burggras-lhnmö von Leyden Hochiürssl.Hausern zuBayreuth und Anfpach gemeinschaftlich
besessen. , .
Nurn v-rger-wald, ist ein ziemlich grosserWald, ober- und unterhalb der ReichsstadtNürnberg. Ec wird von der Pegnitz fastmitten dürchströmet, und was zur linkenSeile dieses Flusses gegen Süden lieget,wird der Sc.Lorenzerwald, was aber zurrechten Seite desselben gegen Norden lie-get, wird der St. Sebalderwald genennet,welche Namen dieser Wald von den beydenHaupckirchen in Nürnberg zu St- Lorenzund St. Sebald überkommen.
Nürnberg, ein Ort am Rhein, imOber-erzstist Cölln.
N 'Mingen, Stadt und Schloß im Herzog-cbum Würremberg, zwischen Tübingenund Kirchheim, an dem Neckar, w» einesteinerne Brücke darüber gehet.
d-nis, Xuir5, kl. Stadt am Fluß Armanson,in Burgund; sie hat eine Baillage undgute» Wein.
Numour.n, Naumbuuks, kleine Stadt undSchieß in Niederhessen, auf einem Berg,Cbnrmaynz gehörig.
Nmnerire,,, Heist eigentlich zehlen oder rech-nen, hernach heißt es auch die Zahl oderj'Nsser worauf setze».
N »midien, wrrvorAlters eine grosse Land-M!«it ui Afrika, und begreift heutigesTsgeb die Landschaft Biledulgerid, undunzeiehr die Gegend zwischen der Barba-rei), der WüstenZaara, Egypten und demAklantkicheu Meer.
«ummi Blechmünzen, also werden
die,eiligen silbernen Münzen genennet,welche in den mittler» Jahrhunderten ge-pragec worden, welche ganz dünn, jedochvon gutem Silber, und nur auf einer«eite gestempelt sind, daß sich die Fugeneme» einzigen Stempels aus der einen«eite eingeboqei,, auf der andern aberausgcbogen weisen.Sie heissen auch Blech-oder t-ohlmünzen ; und hat man derenauch von feinem Gold, die aber gar seltengefunden werden.
r>Mcuitu^, siehe Reichs-v-pumtion«.
o>un-Lmvn, Flecken in Lngelland, in derProvinz Barkshire. ^
Nuntr ch, e,ue kl. Stadt und Herrschaft imL'^u, i„ der Schweitz, der Sta!«chglhaufen gehörig.
Kunriur, siehe I.ezLrus.dluis, Fluß im Herzogchum Parma, welcheran den Genuesischen Granzen entspringet,und bey Zerbio in den Po fallt.
Rurs, V»l ck> döurs, ,Vr« -e, Thal «MHerzogthum Piacenza.lXure, Reurv, sVeoi^m, Fluß inLeinster, l»Jrrland, welcher ln der Grafschaft QueenSentspringet, und sich zu Roste in den Flu-Narrow emeußt.
Nur, gewisses Gebiet und Stadt in de»Woywodfhatt Masovien, in Polen,ldlut'co, kl. Stadt im krineixst»
olrrs, in Neapolis, nebst einem Bißthum,unter den Erzbiichof zu Salerno gehörig.Nuwrge, feiner Orc in Oberschlesten, imFurstenthum Jägerndorf.
Nlißbevg, Schloß, nebst dem Titel einerHerrschaft in Niederkärndten, zwischenGlan und Wiiitz.
Nußdorf, Marktflecken in Oesterreich anderDonau, i.;Scunde oberhalb Wien, istwegen des guten Weinwachses berühmt.Nußdorf, Schloß und Herrschaft im Her«zogkhum Crain an der Poick, i. M. vonAdelsberg, dem Freyherr» Rosetti gehörig.
die Nahrung, Nochvurst im El-sen und Trinken. Ließ zieht ei» Nutri-ment, heißt, es nähret oder mästet wohl,man nimmt davon zu.döuüLclc, ein Gebürge in Boßnien, in Un-garn, durch welches der Paß Kruska gehet,denxi,, siehe R'uk.
Nyoorg, wohibefestigte Stadt, aufderDä-nischen Jnse! Fühnen, am grossen Belt.Es ist alihier ein König!. Zoll-CNNtoir,und 1659. den rg. Nov- wurden die Schwe-den aühier fast unter den Stücken derStadt von den Dänen völlig geschlagen.
Neda», Stadt in der Schweitz, am Bitter-ste , dem Cantsn Bern gehörig.
Nydeggen, suche Nideck.
Nyeköping, die Hauptstadt auf der Däni-schen Insel Falster, am Guiidborg-Sund,14. M. von Eoppenhagen. Es ist daselbstein prächtiges Königl. Schloß, auf weichemverschiedene Königl. Wircwen re,ldirethaben. ^ ^
Nveköpina, Handelsstadt und Hafen mNorder-Jütland, auf dem Lande Mors,am Lymsisrd, >o. M. von Alborg, zu wel-chem Stift sie gehöret.
Nyeköpin», mittelmäßiger Flecken und Ha-sen, auf der Dänischen Insel Seeland, unDistrikt Otte-Harde, welches eine Halbin-sel am Codanischen Meerbusen ist.
Nykiöpinfl, , feine Schwedische
Handelsstadt, nebst einem guten Hasen,in Südermannland, gegen der Ostsee zugelegen, welche aber von den Russen An.17-9. tingeäschert worden.
NNand, Schwedische Provint
in Finnland, am Finnischen Meerbusen,welche gegen Osten an Carellen, gegenBbb4 Norden