Nobirmren Nördlingeir riörnberg V 7 oise 751
eber als im 25. Jahr ihres Alkers in denRath kommen. Ihr Habil ist ein weiter u.ianqer Rock von schwarzem Tuch, welcherim Sommer mit Hermelin- im Winkeraber mit anöerm Pelzwerk gefuttert ist-Die Ermel sind oben eine halbe Elle brert,und unten an der Hand schlieffen sie sich,»qe zusammen. An dem Rock ist e»iKragen von Tuch, wie auch am Wammes,und über dieses ein weisser Kragen vonLeinwand. Auf dem Haupt tragen sie«in Barec von lchwarzer gestickter Wolle,über den Rock aber eine Lrol-m von schwar-zem Tuch, welche fast einem Sack gleichsiehci, und welche sie über die linke Achselwerfen. Diejenigen, so in Geiandt.chaf-»en gebraucht werden, dürfen eine Lrolsmvon güldenem Stück und einenGurtel mitgüldeuen Buckeln tragen. Sie werden m2.Elaste» einqctheilet, deren die erste die,2. alten Häuser, LleLboiLli genannt, wel-che de» ersten Doge erwählet, und bis aufdiesen Tag floriren, nebst einigen andernFamilien begreiffet. Die andere Elastebestehet aus mehr als 80. Haulern, welcheMit dem Lsrräl clel sü vöNlhlieN
bestellet wird, gleiches Alter haben, in-aleichengehören nochzo.andereGcschlechtedarzu, welche s>. Jahre darnach, nemlichizos. in den Adelstand erhoben worden.In der dritten Elaste sind diejenigen, ISden Adel mit Geld erkauffet, und dafüreine Summa von 100020. Ducaten erlegethaben. Es werden dergleichen sonderlichzu Kriegszeiten, da die Republick Geldbrauchet, gemacht, und sind jeko deren Keydie 82. Familien, welche aber zu denen ho-he» Aemccrii der Republick nicht gezogenwerden. Die Ldelleute, so nicht in Vene-dig, sondern auf dem Lande wohnen, wer-den Kobili cli'I'eirs löirn» geneNNSk , UNddenen k<obili i!l VensLi-t nicht gleich geach-tet, ob sie schon eben so gut als diese sind.Nobilirireii sich lassen, heißt, sich aus dembürgerlichen in den Adelsstand erhebenlassen.
kiobicili: , der Adel und die Ritterschaft ineinem Lande.
kwc-l3, iVuen!«, Stadt im HerzogkhumSpoleto, im Kirchenstaat, nebst einemBißthum, weiches unmittelbar unter demPabst stehet. Hieselbst ist ein Gesund-brunn.
kocera, kl. St-dt in Neapolis im krinelpmovltn, nebst dem Titel eines Herzogthums,und einem Bißthum, unter den Erzbischofzu Salerno gehörig.
»ock, ist auf einem schiff der äusserste Theileiner Rae, an welchem äuffersten Theil dergrossen Rae die peinlichen Halsgerichce,als Henke»- Kielbaele» re. geschehen,siordlinflen, 7 Vs,-/in»«, eine frene Reichs-stadt in Schwabe», st» der Grafschaft Ort-ungen, an dem kl. Fluß Eger, mitten imRies. Der Magistrat und die Bürger-
fchasl ist ganz evangelisch. Sie ist auf diealte Manier befestiget, und liegt r.M. vonUlm. Anno >634. erlitten unweit dieserStadt die Schweden von den Kaiserlicheneine harte Niederlage.
Nörnberg, Norimbern, kl.Stadt in derNeuenmark Brandenburg, an einem See,denen von Wedel gehörig.
Nörrden, ein Ort auf dem Eichsfelde, ander Leine, Ehurmaynz gehörig.
Nosen, siehe Vi,rriy.
Nöteburg, siehe Schlüsselburg.
Kogjsro, dlogsrol, stVos« ro/»m, Stadt ÜMFluß Douse, in der Grafschaft Armagnac,,n Frankreich.
Nogatb, ist ein Arm der Weichsel, so ober,halb Mariendurg in Preuffen aus selbigerheraus vor gedachter Stadt vorbey läuft,und sich endlich in den Frischen Hof er-geußt-
Kofent I'ärtsuä, fVo-
niaentrrm onam, Stadt in Cham-pagne, am Fluß Marne.
diogjLM-Ie-k skrou, sVans-entumkl. Stadt und Haupcört inOberperche iikFrankreich, am Fluß Huisne, allwoviel
V-inmony. ^ ^ "
Leinwand,wird.
Leder und Serge zubereicet
KeEmm, kleineStadt am FlußEure, in derFranzösischenProvinz Beauce.
dlogLnt fur8sms, Stadt in Champagne, all»wo eine steinerne Brücke über die Seinegehet.
dkoMnr lbus Loucze, Benedictinerabtey inder Picardie in Frankreich, z. M. vonSoistons
laoguLis ksllsrefir, Hauptstadt in der Burg-grafschafc Pallaresa, in Catalonien, aneinem Fluß gleiches Namens.
dlozrscm, dfauArLcut, Ort in Ostindien,allwo die Pilgrims ein Stück von ihrerZunge opfern.
Noguad, siehe Norngrad.
diostrn, Ort im glücksel. Arabien, in Asien,aus dessen angränzenden Bergen sehr vielWeyhrauchbäume, welche von den Ein-wohnern des Landes abgezapfet werden,'zu wachsen pflegen.
dfosa, Fürstenthum in der Provinz Basili-cata , i» Neapolis, davon eine Linieaus dem Hause Pignatelli den FürstlichenTitel führet.
Kojon, siehe Koyon.
dlolreLu, fVorvrü»,, kl. Fluß in der ProvinzBeßin, in Frankreich, welcher bey Condeentspringet, und sich in dieOrne ergeußt.
-lolimom, Schloß und Baronie in Brabant,der Familie Gallo de Salamanca gehörig.
dimimoukbier , siehe Igermoulbicr.
Koile, lVIsiiüncle Koile, ein schönes Lusthgllsin dem Thiergarten zu Marly, welches,728. der König in Frankreich dem Herr«von Chamillard, als er die Charge eines
> General-Concrvlleurs der Finanzen nie.
verlegte