748 Nieuport Nil
Nimburg NimetulühLten
nigallarmirte. A-1745. wurde sie von denFranzosen erobere,und von denselben dis zudem darauf erfolgte» Frieden behalten.
Nienpovr, kleine offene Stadt in der Graf-schaft Holland, an dem Fluß Leck-
Niewkevk, ein Flecken in dem Land vonWaes, wo der Kayseri7r2.eine Akademieunter der Direktion des Herren Gillis vonGoethein, Ingenieurs und qeschwornenLandmessers, anleqen ließ, worinne jun-ge Leute in der Machematis unterwiesenwerden solle».
Niewschano, siehe LangenAckersschans.
Niex-orf, grosses Dorfvon 800. Häusern,in Böhmen, an den Lausitzer Grcknzen, ei-ne halbe Meile von Schluckens», demGrasen von Salm gehörig, dessen Ein-wohner meistens Handlung treiben.
kfixer, , wird insgemein aber fälschlich
ein grosser Fluß, so in den See Bournonsich erzeugt,genennet,welcher in Nigritienlaust, und;. Namen hat, als; Camodou,Gambarou und Guien. Der Fluß Sene-gal wird auch insgemein für den Nigergehalten.
dlizono, siehe dls§onc>.
Ni.nrir-en, das Land der Neger- oderSchwarzen, wird auch das vordere unduntereAethiopien genennet, ist eine grosseLandschaft in Afrika, in der wrii-K,
welche gegen Westen an das AtlantischeMeer gegen Osten «»Nubien, und gegenNorden an die Wüste Zaara, und gegenSichen anGuinea und anOber-Aechiopiengranzet. Es wachset viel Reiß, Flachs undBaumwolle darinnen, auch findet mandaselbst Honig, Ambra, Gold und Kupf-fer. Die meisten Einwohner sind Maho«metaner, die übrigen aber Heyden. Diegrößte Handelschaft dieser Negres bestehetinsgemein in Sklaven, welche sie in ihrerNachbarschaft entführen, und öftermalsverkaufen sie ihre eigene Weiber und Kin.der de» Portugiesen und Spaniern, wel-che hernach nach Amerika gebracht, undallda i» den Zuckermühlen gebraucht werden. Sonst sind sie viehisch und dumm,und haben diejenigen, so in den Wüste-ueyen wohnen, aar keine Religion. Dievornehmsten Königreiche dieses Landessind: OisssmÄ, Llrno,
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NiZropoli, Stadt in der kleinen Tartarey.
Kixropoli, der Meerbusen von Niaropoli,ist ein Thell des schwarzen Meeres.
Nideim, eine kleine Stadtim Stift Pader-born, unweit der Stadt Paderborn, all-wo i7>>. den 01. Oct. 170» Häuser ab-brennten
Xistol^o, Stadt in Rußland, zwischen demScädtgen Twer und Moskau gelegen. .
Nil, Nil, aus Arabisch ist der gro-
sse Fluß in Afrika, welcher an einem grossen
Berge des Königreichs Goyame, dasMondengeburge genannt, in Abaßinic rencipringet. Die Einwohner nennen dasGebieth , wo er seinen Anfang nimmer,Xbain oder 8sc-lkaln, das ist, den Vaterder Wasser, und entspringet er aus zweyQuellen, deren jede so groß als ein Wa«geirrav ist, und welche 30. Schritte vvaeinander stehen. Wenn er Abyßmicn,Nob e i und E-gypren durchgelauffen,und bis nach Cairo gekommen ist, so theileter sich unterhalb de, Stadt in r. qrosseAr-me, welche sich in viele andere austheilen,deren die zwey entfernteste, nebst demMit.tellandischen Meere, eine Insel machen,diemanDelca nennet weil sic wie dieser Grie«chilche Buchstabe einen Triangel vorstellet.Dieser Strom überschwemmet jährlich imAugustmonat das obere und mittlereEgypten, und machet hierdurch das Landfruchtbar und gesund.
Nimburg, siehe Nicmburfl.
Nimegen, sVoanomgour, düm-Zur, Stadtam linken Ufer derWahlin der Äetuwc,im Holländischen Geldern, welche mittel-mäßig groß und befestiget ist. Der Stadlgegen über, auf der ander» Seite derWah-le,lag sonsten dieRnossenbura, welchesFort Prinz Moriz von Nassau An.erbauen ließ, es ist aber wieder abgetragenworden. Diese Stadt lieget n.M. vonAmsterdam, und ist hieselbstAn. 1678- zwi-schen Frankreich und Spanien, und An.>S7p. auch mir Deutschland ein Friede ge-schlossen worden. Ausdem schlosse wohnetein Burggraf, welcher sich llurxg rave cleron-ts ktockter von diimszs nennet,keimorov, Stadt IN der WovwodschastBraclaw, in Kleinreusse», in Polen, ge-gen die Moldau, gehöret dem bekanntenPotocki. An. < 7Z7- ward allhier zwischendenen Kayserl. Rußischen und TürkischenMinisters ein fruchtloser Friedenskongreßgehalten.
Xiinen, ziemlich grosse und sehr
volkreiche Stadt in Niederianguedoc, 7.M. von Montpellier, nebst einem Pressedial, einer 8cneckLuilLo und einem unterden Erzbischof zu Narbvnne gehörigenBißthum.
Rimes, kleine Stadt im Bunzlauerkreiß,in Böhmen.
Nimetulahiten, ist ei»e gewisse Art Türkis.
. Mbnche, welche sich alle Montag in, derNacht versammle», um durch ihre Gelangedie Einigkeit der göttl. Natur zu loben,und seinen Namen zu preisen. Es wirdniemand in diesen Orden ausgenommen,erhübe denn zuvor dieHusramame gema-cher, welche darinnen bestehet, daß er 40.Tage lang in einerKammer ganzallein ver-schlossen bleibet, und täglich nicht mehr als2. Unzen Brod zu seinem Leibesuuterhalkzu sich nimmt. Wenn dieses geschehe», s»wirö er wieder heraus gebracht,und von denandern