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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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Niederwesel Nienover Nienpsrt Nieuporr 747

nicht weit von Butzbach, den Grafen vonHohensolms gehörig.

Nie erweiel, siehe Wesel. . — .x.i-derwr-ner, Hofmark und Dorf ander Donau, eine kleine Stunde oberhalbR-genspurg. Die Hofmark gehöret demdeutschen Riccerordeiishame zu L>t. Tgi-dii in Regenspurg, das darzu gehörigeAdeliche Schloß aber ist ruimrc.xrmnblirg, Königliche Stadt «m KoNlgs-grätzerkreise in Böhmen, ist Mit guce»Mauern und doppelten Graben umgeben,und liegt M. von Prag an der Elbe^xriemeckstleineScadt an derAdda, imSach-sischen Churkreise, unweit Belzig.rriemecz, Lliemreck, Festung an der Mol-dau, an den Siebenbürgifchen Granzen.xrieulen, Memel, Fluß, Micher

bey Slonim in der Woywodschaft Novo-arodec in Lithauen entspringet, sich unter-halb Tille in z. Ärme theilet, deren einerdie Ruß, der andere die Gilge, und derdritte die Wipe genennec wird, und stchdurch verschiedene E>nflüffe in das Curi-sche Haff ergeußt. ^

Niemrrdrl, Schloß und Stadtlem in derneuen Mark Brandenburg.

Niems,, kleine Stadt und Schloß in derWallache», wurde 1716. von denKayser»iichen besetzet.

Nienburg, siehe walkevnienbuvg.Nienburg, »um, Stadt und Fe-

stung a» der Weser, i» der GrafschaftHova, dem Chursürsteu von Hannovernach Absterbcn des Herzogs von Zellegehörig.

Nienburg, Schloß und Amt im Fürsten«rhum Anhalt, dem Fürsten von Anhalt-zerbst gehörig.

m-nctieu, grosseStadt in der Provinz Che,kiang, in China, unter deren Gebiethc »ochverschiedene Scadce gehören.

Nienhaus, siehe Neuhaus.

Nicnhörg, ein Adeliches Jungfernstiftin Westphalen, nicht weit von der StadtPaderborn.

Nienhoff, Amt und Jagdhaus in der Neu.mark Brandenburg, unweit Falkenburg,gegen Osten, gleich an den PolnischenGranzen.

N enhusen, kleine Stadt in Lieffand, indemDLrptischen Kreise.

Nienkaien, stadtlein und Amt im Meck-lenburgischen Fürste nthum Wenden, 1.Meile von Malchin.

Nienkercke, ist nur ein Kirchdorf AdelicherJurisdiction, in der Provinz Scormarn inHolstein, an derKrempemasch, eine halbeMeile von Krempe gegen Norden,h i-noven, kleineScadt im SesterreichischenFlandern, indem Gebiethe von Alost, andem Fluß Dendre, zwischen Brüssel undOudenarde.

Nienover, Churbraunschweigisches Amt->»d Jagdhaus im Solling, im Herzog-

thum Calenberg, bey Ußlar auf einemBerge.

Nienport, fester Ort auf derJnsel Wight,rm Canal bey Engelland.

Nienfchanz, suche Ny schanz.

Nienstädt, ein Marktflecken am Harz, inder alten Grafschaft Lutter oder Lauter»bem, dem Churfürsten von Hannover zu»gehörig.

Nrenstettin, siehe Stettin.

Nienwerpen, Flecken in Vorpommern i»dem Stettinischen District,ohnweit Ucker»münde.

Niepe, ein kleiner Fluß in dem Französi«scheu Flandern, welcher sich zu Meervil-le in die Lys ergeußt.

Nieper, siehe Dnieprr.

»i-rs, die vornehmste unter den Inselnvon Banda in Ostindien, und die frucht»barste unter allen an Muskatnüsse». ESsind darauf 2. feste Castelle, nemlichBel-lekyk und Nassau, in welchem letztem ei»ner von den Gouverneurs der Holländi-schen Ostlndischen Compagnie residiret.Nierse, Fluß im Erzstifte Cölln, welchersich zu Genney in die Maas ergeußt.Alellevs, eine kleine Stadt in Lithauen, lnder Woywodschaft Poloczk.

Niestädr, kleine Stadt auf der DänischenInsel Laland.

Niesten, Niste», Schloß und Amt in Fran-ken, im Stifte Bamberg, oberhalb derStadt Weißmayn.

Niesten, siehe Dniesten.

Nieva, suche Neva.

dii-vLloL, festes Schloß in Arragonien, inSpanien, zwey Gründen von Lalacajud.diieuciieu, siehe KsiLinskoi.

Kisver, M'vittnr, eine von den Antll-lischen Inseln Barlovenco in Nordame-rika , worauf die Engelländer ein Fortund etliche Colsnien haben,d^ieule,^, einFranzösischesFort

in der Picardie, welches vermittelst eine-Morastes von Calais abgesondert wird-kgleupon,iasuyort, Stadt am

Fluß Dperla, so hindurch fliestet, im Oe»sterreichischen Flandern, z. M. von Osten»de, nicht weit vom Meer, allwo sie einenkleinen Hafen hat, der künftig zu einemfreyenHafen soll erklärt werden. Sie ist be-festiget, u.kan durch Schleusten das umlie-gende Land unter Wasser setzen. JmJahr1712. schenkte Philipp V. diese Festungdem Churfürsten von Bayern Maximilian.Es ist aber dieseStadt in demUtrechtifchenFrieden A. i7rz.zum Vorlheil des HauseSOesterr. an die Generalstaaten überqe»ben worden,doch hatte sie derChurfürst vonBayern so lange inne, bis er durch denRastädcer und Badi schenFrieden wieder inden Besitz seiner Länder gekommen. An.1 727. wurde daselbst eine neue Compagniezum Herings- und andern Fischfang auf», gerichtet, welches die Holländer nicht we-nig