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Neue Sammlung (1865)
Entstehung
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372
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Anmerkungen.

ckants) znsammcngcbrochen seien. Das Lrsv. von Halberstadt,dessen Dom auch Carl's Stiftungen so viel verdankte, führtauch diesen Hymnus auf, woraus ihn Daniel S. 805 entnahm.Dasselbe enthält zugleich eine genaue Beschreibung der körper-lichen Beschaffenheit des großen Kaisers. L. Oarolas rsx aproaxls rogibus nrliincklis, erat ea^illis prnnis, laeis rndsns,vor^>ois cksosns, ssck visu, stksrus. Ltatnra erat ooto pscli-bas, bamsiis am^lissimns, rsnibus axtns, xsiitrs vonAi-uus,brallbüs st eerulbus Aeossas: omnibus artubus toitlssimns.Lsrtamlns vslox, rnilss acserimus, oealts svintillantibns ntoarbunsulns. Omnis bonio statim portoeritus srat, gusmb. 6arolns, ira eommotus, apsrtis osulis rsspiolsbat. DonislaeZissimus, iaclillils rsotas, loeutioinbus loealsntas, Maltastsrras ao ckivsrsas allgulslvit st Obristi iromias snbfilliavlt-(^uam xlurimas soslssias vatüsclralss st abbatlas ^>er man->Iu>» instltuit et solsmaitsr ditavit.

95. Ltadat matse. Der Hymnus ,,8tabat matsl^' wurdegegen Ende des 14. Jahrhunderts namentlich iin südlichenFrankreich sehr verbreitet gesungen, als sich dort, sowie invielen andern Gegenden die Sehnsucht kund gab, die Weltals büßende Pilger zu durchziehen. Die Schönheit des Ge-dichtes hat zu zahlreichen Nachbildungen verlockt. Ans mei-ner früheren Uebersetzung sind in dieser einige Verse beibe-halten. Das Lied wird dem Jacoponns zngeschrieben, scheintaber nach einer altern Abfassung, für deren Verfasser manselbstJnnocentius III hält, schon vorhanden gewesen, und nurvon elfterem überarbeitet zu sein, ok. Mone II 149.

96. Lt-rbat rnatee spoerosa. Aus einer nnedirtcn Hand-schrift in der Pariser Bibliothek durch den Fürstbischof vonBreslau, Herrn von Dicpcnbrock, zuerst veröffentlicht undübersetzt.

97- Von dem unsterblichen Verfasser der Nachfolge Christisind nur einige Lieder bekannt, davon die vorstehenden inder Weise gereimter Sittensprüchc.

98. Gesänge ans dcmI4 16.Jahrhnnd ert. Vonden in dieser Abtheilung enthaltenen Hymnen sind die meisten,weder der Zeit noch dem Verfasser nach mit Bestimmtheit nach-weisbar, so daß selbst wohl einzelne unterlaufen mögen, wiez. B.vllltimas p-asobalich die unstreitig einer frühernZeit angehören. Sie sind in den Breviarien und Hymnaricnjener Jahrhunderte unter verschiedenen Versalien, Lesarten