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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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5 Uhr Nachmittags erhielt er die Meldung, daß die Gemeinender Garnison von Weichselmünde revoltirt hätten und zum Feindeübergegangen wären; er verzichtete daher auf die Rettung der Ge-schütze von Weichselmünde, zog nach und nach alle Posten ein,auch die in Weichselmünde noch vorhandenen 23 Offiziere, 6 Un-teroffiziere, 1 Bombardier, 2 Chirurgen und 14 Gemeine, ließ dieTruppen unter dem Schutz einer vor Anker liegenden englischenFregatte die Transportschiffe besteigen und diese sogleich unterSegel gehen. Es war so eben von den beiden Unterhändlerndie Kapitulation für beide Forts unterzeichnet worden, als dieFranzosen das Einschiffen gewahr wurden, sich in die leeren Ver-schanzungen eindrängten und gegen den Hafen vergingen, wo inder Uebereilung zwei Transportschiffe gestrandet waren. DurchGewehrfeuer suchten sie das Flottmachen der Schiffe zu verhin-dern, wurden indessen durch einige Kartätschschüsse der Fregattevertrieben, so daß die Garnison ohne Verlust bereits am 27. Mor-gens bei Pillau eiutreffen konnte, wo auch die Truppen des Ge-nerals Kaminskoi angelangt waren und ausgeschifft wurden.

Den Kapitulations-Bedingungen zufolge wurde um Mittagdes 26. der Hagelsberg, das Olivaer-, Jakobs- und Neugarte-ner-Thor den Franzosen übergeben.

Am 27. Mai. Morgens um 9 Uhr rückte die Garnison^ ^ mit Waffen und Gepäck, fliegenden Fahnen, klingendem Spiele,brennenden Lunten und 2 bespannten Geschützen nach der Neh-ch ß ^ rung in folgender Stärke ab:

60 Offiziere, 1,222 Mann, 1144 Pferde der Kavallerie,

217

8,467

- preuß. Inf-,

33

1,034

- russ. Truppen,

25 -

1,424

- Artillerie, incl-

il^

301

provisorische undRegiments - Ar-tilleristen,

131 - nicht equipirter

_

Kavallerie,

p --

i»«' rus.335 Offiziere, 12,448 Mann, 1275 Pferde.

M.