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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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Wurfgeschütze waren hauptsächlich gegen die Stadt, die Kanonengegen die Werke des Hagelsberges gerichtet. Da diese Werkekeine Manerbekleidung hatten, so würden Bomben zweckmäßigerdagegen angewendet worden sein, während glühende Vollkngelnder Stadt weit mehr Schaden zugefügt haben würden. Es sol-len bis 1 Uhr 1200 Bomben und Granaten nebst 600 Kanonen-kugeln gegen die Stadt und den Hagelsberg geschlendert wordensein. Dennoch brach nur zweimal Feuer ans, das vermittelst dergut organisirten Löschanstalten gleich gedämpft wurde. Der Ver-lust an Menschen betrug in der Stadt 5 Todte und ebenso vielVerwundete, ans den Werken 4 Todte und 6 Verwundete; da-gegen wurden viele Häuser mehr oder weniger beschädigt. AufBastion Jerusalem wurde ein 12 Pfänder demontirt und ein an-derer dadurch unbrauchbar gemacht, daß eine feindliche Kugelgerade in die Mündung schlug.

Nachmittags ließ das Feuer nach, hielt aber bis 7 UhrAbends au.

Anfangs erwiederten die Festungsgeschütze das feindliche Feuermit vielem Nachdruck; nachdem der Belagerer aber sich eingeschos-sen hatte und die einzelnen Werke mit Ueberlegenheit angriff, hörtedas Geschützfeuer gegen die Batterien auf, und wurde nur lang-sam gegen die Spitzen der feindlichen Arbeiten fortgesetzt.

Die Kollateralwerke des Hagelsberges, an denen es jetzt ge-wesen wäre, die feindlichen Batterien mit aller Heftigkeit zu be-schießen und wo möglich zum Schweigen zu bringen, waren gegendie überhöhenden Angriffswerke zu ungünstig gelegen, als daß siehätten viel ausrichten können- Selbst wenn mehr Wurfgeschützein der Festung gewesen wären, würde bei dem damals noch sounsicher» Bombenwerfen eine Unterstützung durch diese Geschütz-art von den Kollateralwerken aus nur sehr gering gewesen sein.

Um 10 Uhr Abends begann der Belagerer das Bombarde-ment mit derselben Heftigkeit wie am Morgen und setzte eS wäh-rend der ganzen Nacht fort, ohne einen erheblichen Brand bewirkenzu können. Der Vertheidiger benutzte die Dunkelheit, um demon-tirte Scharten und sonstige Schäden auszubessern.

Am 25. April. Der Belagerer setzte bis 3 Uhr Nach-

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