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mittags nicht blos das Bombardement fort, sondern beschoß auchdie Werke heftig mit Kanonen. Was die Brustwehren des Hagels-berges nicht traf, flog in die Stadt, und wiewohl der Brand nurgeringen Schaden anrichtete, so wurden doch gegen 20 Alaun vomMilitär und 10 Personen bürgerlichen Standes getodtet oder schwerverwundet. Später ließ das Feuer aus den Parallelen nach.
Die Festungs-Artillerie leistete nach Kräften Widerstand. Umdiesen bald möglichst zu brechen, namentlich das Feuer des Ha-gelsberges zu vernichten, wurde auf dein Abhange des Stolzen-berges nach Schidlitz zu, vor der Spitze des Bastions Scharfenort,noch eine zweite Enfilir-Batterie n') erbaut, und diese sowohlals die erste mit 3 —2ä Pfändern, später mit 4 Stücken armirt,welche am Nachmittage ihr Feuer eröffneteu. Durch das Terraindes BischoffsbergcS gedeckt, bestrichen diese Batterien nicht blosden innern Raum und die Kurtine der Hagelsberger Front, son-dern auch die rechte Face des Bastions Schütz. Da das Seiten-feuer des Bastivns Scharfenort den Batterien, besonders in derzweiten Parallele, sehr lästig war, so wurde das Feuer mehrererder Letzteren gegen jenes Bastion kouzentrirt- Dennoch gelang esder Artillerie des Bastions, gegen 6 Uhr Abends, die Pulverkam-mer einer der beiden vorliegenden Enfilir-Batterien in die Luftzu sprengen, wodurch die Batterie selbst für den Augenblick zumSchweigen gebracht und dem Hagelsberge etwas Lust verschafftwurde.
Ein neuer Transport Belagerungs-Artillerie aus Warschaulieferte die Mittel, die Batterien des Haupt-Angriffes und desStvlzenberges zu vermehren-
Unter dem Schutze dieser Batterien arbeitete der Belagererthätig an den Zickzacks vor der zweiten Parallele, um den Fußdes Glacis zu erreichen. Da das Feuer der Festungs-Artilleriegegen die Sappenspitzen nicht im Stande gewesen war die feind-lichen Arbeiten aufzuhalteu, der Belagerer sogar nach Einbruchder Dunkelheit mit der fliegenden Sappe glücklich ein neuesBoyau, 100 Schritt vor dem gedeckte« Wege des Bastions Jerusa-
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