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aber nicht mehr, wie bisher, durch die Gestaltung des Terrainsbegünstigt wurde.
In der Festung verbrauchte man, durch das jetzt häufigerwerdende Geschützfeuer, täglich bereits so viel Pulver, daß derGouverneur für die Zukunft besorgt wurde, und von Königsbergwenigstens noch 300 Centner Ersatz verlangte. Außer den Ver-lusten, welche die Garnison bei den häufigen Gefechten erlitt, wurdesie täglich durch das Ausreißer: geborner Polen, namentlich vonden Regimentern Diericke, Hamberger und Courbiöre äußerst ge-schwächt. Bis zum Eintreffen der Kosaken waren durchschnittlich20 Mann jeden Tag davongelaufen. Seitdem hatte man Ko-sakenvedetten um das Retranchement gestellt und durch diese Maß-regel bewirkt, daß nur etwa 6 — 10 Mann täglich davonliefen.Tie Zahl der Kranken und Verwundeten war bereits auf 1109Preußen und 375 Russen, zusammen auf 1544 Mann gestiegen.
Am 20. April. Das Wetter war so stürmisch und kaltund das Schneegestöber so heftig, daß von keiner Seite etwasBesonderes unternommen wurde. Jeder Theil setzte seine Arbei-ten fort, so gut er konnte, namentlich arbeiteten die Franzosenthätig an der Schanze 6., dem Holm gegenüber, ohne sich durchbas Geschützfeuer des Verteidigers abhalten zu lassen- Auf demStolzeuberge ließ der General Lariboifiöre an einer großen Bat-terie m.') arbeiten, welche die Front des Hagelsberges enfilirenund im Rücken nehmen sollte. Das letzte Boyau vor dem Ba-stion Jerusalem wurde zu einem Waffenplatze erweitert und zurhalben Parallele eingerichtet.
Am 21. April. Der Regen und Schnee fiel in solcherMasse, daß der Belagerer seine Arbeiten einstellen und die Tran-cheen reinigen mußte. Erst nachdem Frost eingetreten war, konn-ten die Arbeiten wieder ausgenommen werden.
Am 22. April. Auch im Laufe dieses Tages unternahmkeine der beiden Parteien etwas, außer der Fortsetzung der be-gonnenen und der Ausbesserung der früher vollendeten Arbeiten.Der Major Gneisenau, Kommandeur der beiden pommerschen
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