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Bedürfnissen von der See ans wurde dadurch nicht vermindert.Auch jetzt, wo die Absicht des Belagerers, die Festung von derSee abzuschneiden, so entschieden hervorgetreten war, und somitder Besitz des Holms für beide Theile von der höchsten Wichtig-keit wurde, unterließ der Nertheidiger, für die Sicherung diesesPunktes genügende Sorge zu tragen- Der Mangel an Arbeits-kräften kann hier nicht als hinreichende Entschuldigung gelten, daschlimmsten Falls ein Theil der Besatzungötruppen des Holmsselbst zum Schanzen verwendet werden konnte. Allerdings wur-den mit Recht die Hauptkräfte der Bertheidigung gegen den An-griff auf das Retrauchement gerichtet; da aber ein Entsatz, so wieUnterstützung jeder Art nur von der Seeseite thunlich schien, sowurde die Erhaltung der freien Verbindung dahin die nächstePflicht des Bertheidigers. Das Verfahren des Gouverneurs, imVergleich mit den energischen Anstrengungen des M. Lefebvre, be-weist, daß von Letzterem die allgemeine Lage des Platzes richtigererkannt wurde.
Am 18. April. Am Morgen bemerkte man von der Fe-stung aus, daß der Belagerer während der Nacht seine Arbeitenvor der Spitze des BastionS Notzkenberg fortgesetzt und vor sei-ner zweiten Parallele eine Flesche für Schützen angelegt hatte.Die Spitzen der Arbeiten würben den Tag über von der Festungaus beschossen und während der Nacht ein ununterbrochenes Klein-gewehrfener vom gedeckten Wege aus unterhalten, um den Feindam Arbeiten zu verhindern.
Am 19. April. Trotz dieses Feuers und des schlechtenWetters war es dem Belagerer gelungen, aus der Kapitale desBastions Jerusalem vom linken Flügel der zweiten Parallele mitdrei Zickzacks vorzubrechen, die er während des Tages unter demGeschützfeuer der Festung vollendete. Für die Nacht verstärkteman die Besatzung des gedeckten Weges vor der HagelsbergerFront, deren Feuer, vereinigt mit dem Geschützfeuer der umlie-genden Werke, den Belagerer hinderten, weiter vorzugehen. Ueber-haupt wurde eS demselben jetzt viel schwerer, seine Angriffs-Ar-beiten fortzusetzen, da er einmal in die wirksamste Schußweite dernoch ungeschwächten Festungs-Artillerie gelangt war, anderntheils
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