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Siebentes Kapitel.
Bon der Einschließung der Festung bis zurEröffnung der ersten Parallele.
Am 12. Mär;. Nachdem das Belagerungskorps im Lausedes Vormittags die bereits angegebene Stellung um die Festungeingenommen hatte, wurden um Mittag die preußischen Vorpostenvor der Front des Bischoffsberges und dem Olivaer-Thore an-gegriffen und bis in die wirksame Kanonenschußweite zurückge-drängt, wobei die feindlichen Tirailleurs sich im Graben des, un-weit des Jesuiter-Kollegiums angefaugeneu Werkes fcstsetzten. Dadem Gouverneur die Behauptung und Vollendung zu menschen-raubend erschien, so wurde es um so mehr aufgegeben, als dieBrustwehren desselben so alignirt waren, daß keine Linie gegen dieFestung umzukehreu war.
Noch im Laufe dieses Tages gelang es dem Einschließungs-Korps, die neue Radaune abzuleiten, dadurch der Festung einenTheil des frischen Wassers abzuschneiden und zugleich den größ-ten Theil der Mahlmühlen in Unthätigkeit zu versetzen. Sofortverrammelte die Garnison die Stelle, wo der Kanal die Festungs-werke durchschneidet, und stellte, um den täglichen Mehlbedarf fürdie Stadt und die Garnison zu erzielen, die Steinschleuse her,wodurch man 4 Mahlgänge gewann, welche, in Verbindung mitb neu etablirten Roßmühleu, hinreichten, obigem Zwecke zu ent-sprechen. In der folgenden Nacht wurden die Vcrschanzungenvon Neu-Fahrwasser allarmirt, doch zog sich der Feind bald wie-der zurück.
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