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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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hatte sich der M. Ney mit den Hauptkrästen rechts gewandt, undKudsburg am 24. Abends erreicht.

Am 25. dirigirte der Marschall eine Division auf Moldau,die andere Division aber auf Mlawa, um durch Wegnahme die-ses Ortes dem preußischen Korps die Verbindung mit den Rus-sen über Ciechanowo auf Pultusk gänzlich abzuschneiden.

Der General L'Estocq erhielt am 25. Morgens die Meldung,daß der Feind sich auf der Straße von Lautenburg nähere. Dieauf dem linken Ufer der Soldau über Kurkau vvrgesandten Pa-trouillen hatten in der Richtung auf Kudsburg nichts vom Feindewahrgenommen. Bald darauf ging jedoch die Meldung ein, daßder Feind den Posten von Czybors auf der Lautenburger Straßegenommen habe, und mit einer Kolonne im Vorrücken begriffensei. Da es nicht unwahrscheinlich schien, daß bedeutende feindlicheKräfte im Anmarsch wären, so ertheilte der General den Befehl,die Truppen auf die Rendezvous rücken zu lassen, und ritt fürseine Person gegen Czybors vor. Der Feind hatte den Ort umschwach besetzt, so daß es genügte, die noch jenseits der obern Wellevorgeschobenen Posten bei Zellen und Wompicrsk zurückzuuehmen-Ein feindlicher Parlamentair hielt den General in Grodtken zurück.

Zur Vertheidigung der Annäherung an Soldau von derSüdseite hatte der Hauptmann Grolman vom Generalstabe mitdem General Hartmann die Verabredung getroffen, daß die I2pfün-der Batterie sich nördlich des Mühlentciches, hart an der VorstadtFischerei ausstellen sollte, um den Damm nach Kvschiencn der gan-zen Länge nach unter ein höchst wirksames Flanken-Feuer zu brin-gen, während das 1. Bat. Besser die Stadt und die Ausgängederselben nach der Soldau besetzen, die beiden Bataillonsgeschützesich aber an dem etwas südlichem AuSgang nach den Soldau-wiescn placiren sollten, um diese Wiesen, welche hier etwas trocke-ner als aus andern Punkten waren, so wie die Niederung zunächstdes Dammes, welche durch denselben gegen das Feuer der 12pfüu-der maskirt war, zu bestreichen. Jenseits des Dammes gegenKyschienen lagen einige Sandgruben am Anberge, wohin vorläufigeinige Schützen dirigirt wurden, um Kyschienen und die Umge-gend in größerer Nähe zu beobachten.

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