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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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Sobald der Hauptmann Grvlmcm an Ort und Stelle Al-les verabredet, dem Adjutanten des Generals Hartmann nochspeziell die Aufstellung und die Obliegenheiten der Artillerie anHzch gewiesen hatte, ritt er dem General L'Estocq nach, um BerichtH ÄK, zu erstatten. Kaum hatte er Soldau verlassen, als bei dem Ge"'ich«, neral Dierickc der Befehl eintraf, das zur Vertheidigung von Sol-dau bestimmte 1- Bataillon Besser zur Brigade Rembow nachTaucrsee stoßen zn lassen. Es wurde diesem sogleich Folge ge.-WL> geben, und zum Ersatz die Schützen des Regiments Nüchel zurVertheidigung von Soldau bestimmt, und die Anordnung getrofiüdlkDi, sen, daß an Stelle der mit dem Bataillon Besser abmarschirendenM»!' beiden Geschütze, 2 I2pfünder von der nördlich des TeichesöiMlni, aufgestellten Batterie, am Ausgange der Stadt, in der Verkamtktimlm libnmg des DammeS nach Kyschienen aufgestellt werden sollten,um nicht allein den Tamm, sondern auch die südlich des Dam-» u» gelegenen Wiesen unter ihr Feuer zu nehmen. Unbegreif-dMk'' ^erweise wurden indessen diese beiden Geschütze mitten auf demkiitÄ! ^mm, und obenein so tief aufgestellt, daß sie die Soldaubrückeni-i'mt« ""t Wirkung beschießen konnten; es wurden ferner die' ßick: schützen zu ihrer Deckung, vorwärts in die Sandgruben, amAusgang des Dammes, geworfen!

' Es war 10 Nhr Morgens, als sich die ersten Plänker und

* . Tirailleurs, auf der Straße von Kudsburg über Rywoczyn, bei

^Burkau zeigten. Etwas später defilirtcn die Truppen des M. Ney,und der Damm von Kurkau nach dem Vorwerk Niederhoff wurde^ , burch die Brigade v. d. Weidt das französische 69. und

isie". ^ 76. Infanterie - Regt. angegriffen. Die auch hier auf demrechten Ufxr durch den Hauptmann Grolman sehr zweckmäßig1 ^'' . Postirte 12psünder Batterie, welche den Damm der Länge nachz l-> ^ bestrich, verhinderte den Feind vorzugehen,ltelk , Der M. Ney wandte sich nach diesem vergeblichen Versuchrechts gegen Kyschienen, und griff von dort Nachmittags 2 Uhrmit der Brigade v. d. Weidt, unterstützt durch das 27. und 39. Jn-^ santerie-Regiment, den Damm an. Nach wenigen Schüssen wur-^,e^ ben die preußischen vor dem Damm aufgestellten Schützen gewor-lm, und die beiden 12pfünder auf dem Damm, nachdem Pferde

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