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Von dem Gros des Korps erhielt die Brigade Rembow,mit 3 Bat. und s reit. Batterie, Kantonnements bei Usdau —2 Meilen nördlich von Soldau — und ein Rendezvous zwischenGr. Tauersee und Schönkan. Die Brigade Tiericke sollte beiihrem Eintreffen von Vieznn mit den 4 Bat. der Regtr. Nüchelund Schöning, ^ reit, und 1—12pfündigen Batterie in und beiSoldau untergebracht, und zur Verthcidigung des unterhalb Svl-dau mündenden, und schwierig zu passirendcn Pierlawkener Fließesverwandt werden, wozu sie eine Aufstellung gegenüber von Pier-lawken nnd beim Vorwerk Niederhoff angewiesen erhielt. Das1. Bat. Besser der Brigade Rembow, das noch in Soldau stand,und 1—I2pfündige Batterie, sollten unter dem Artillerie-GeneralHartman», den Uebergang über die Soldau bei der Stadt unddiese selbst, vertheidigen.
Der General Esebeck, mit der Reserve-Kavallerie und 8 reit.Geschütze», erhielt Kantonnements um Borcherskorf — ^ M. n.von Soldau — und ein Rendezvous bei diesem Dorf.
Der General Plötz mit der Reserve, <» Bat., 5> Schwadr.und 8 reit. Geschütze, konzentrirtc sich bei Neidcnburg.
Auf dem linken Ufer der Soldau sollte der General Kalldie Norpostenkettc von Soldau bis Mlawa fortsetzen, und dieVerbindung mit den Russen erhalten.
Durch eine solche Aufstellung von 2s Meilen Breiten-Aus-dehnung, bei einer Tiefe von Czybors bei Lautcnburg bis Nei-denburg, glaubte man frühzeitig über die Bewegungen des Feindesaufgeklärt werden zu können, wenn er von Lautenburg auf Sol-dau gegen die Front des Korps Vorgehen würde; man wollteihm dann an dem Pierlawkener Fließ einen ernsthaften Wider-stand entgegensetzen, während die übrigen Truppen von Tauer-see rc. her, ihn in der linken Flanke angreifen sollten, wo in demoffenen Terrain sich Gelegenheit zur Wirksamkeit der nicht unbe-deutenden preußischen Kavallerie bieten konnte.
Die linke Flanke der Aufstellung war durch die Festhaltungder Dämme bei Soldau und dem Vorwerke Niederhoff vollstän-dig gesichert.