diese, im Verein mit dem Feuer ihrer Bataillonsgeschütze, dazubeigetragen haben, die Verfolgung des Feindes zu mäßigen.
An dem Tage des Gefechtes bei Biezun, am 23. Dezember,rückte der M. Ney von Straßburg gegen die Front des GeneralsL'Estocq auf Gurzno vor, griff daselbst Nachmittags den vorge-schobenen Posten des Obersten Bülow an, und drängte ihn biszum Ahlkrug zurück.
Man erkannte preußischer Seits nun wohl, daß man beider Ueberlegenheit des Feindes, auch in der sonst ganz günstigenGefcchtsstellung bei Gr. Lenzki, dem Feinde nicht füglich verweh-ren konnte, von Czybors aus gegen Tauersee vorzudringen, dierechte Flanke des Korps zu gewinnen, und dadurch den Rückzugdesselben zu gefährden. Man machte sich ferner klar, daß auchfür den Fall, daß die Expedition des Generals Diericke glücklichablief, dem Feinde immer noch übrig blieb, weiter unterhalb, etwabei Radzanowo rc-, den Uebergang über die Soldau und Wkrazu versuchen, und die Verbindung mit den Russen aufzuheben,von welchen man weder in Mlawa, noch in Eiechanvwo etwasErhebliches gefunden hatte.
Der Rückzug nach Soldau wurde daher beschlossen, und am2-l. ausgeführt.
In der neuen Aufstellung erstreckten sich die Vortruppen,2 Füsilierbat., 10 Schwadrons und kl reit. Geschütze, unter denObersten Stutterheim und Bülow, von Tautschken — 1^ Meilesüdwestlich von Gilgenburg — längs der oberen Welle bis Neu-hoff an der Soldau, auf 2 Meilen Ausdehnung.
Rechts suchten diese Vortruppen durch das 1. Bat- Prittwitz-Husaren bei Neumark an der Drewenz Verbindung mit dem Ge-neral Rouqette, der an diesem Tage den General Prittwitz indem Kommando des Streifkorps bei Bischoffswerder abgelöst, undaußer seinem Dragoner - Regt., noch das Füsilierbat. Rembow,ein Detaschement von 100 Pferden unter dem Major Twardowski,und ^ reit. Batt. Stieler zugetheilt, das 2. Bat. von Königin-Dragonern aber zur Disposition erhalten hatte.
Dem Soutien der Vorposten, 2 Bat-, 10 Schwadr. und12 reit. Geschütze, wurde Gr. Lenzki zum Rendezvous angewiesen.