Fünfter -Mliment.
Die preußischen Reserven nehmen die bei Hassenhausen geschlagenen Truppenans und treten dann selbst den Rückzug an, wodurch die Schlachtein Ende erreicht.
Die Reserve des Generals Gr. Kalkreuth, mit Ausnahmeder 4 Garde-Bataillone und der Kavallerie — also die BrigadePlötz und die Division Arnim — war hinter der Division Ora-nien von 10 Uhr ab ebenfalls durch Auerslädt gegangen, undzum Theil ebenfalls im Trabe die Höhe gegen Gernstädt vorge-rückt, wo man, da man das Gefecht nicht übersehen konnte, umMittag dergestalt links aufmarschirte, daß der rechte Flügel Frontgegen Gernstädt machte, der linke gegen Lisdorf stand und sichan das Gehölz aus den Eckardsberger Höhen lehnte- Es warennoch 13 Bataill-, 32 Geschütze frischer Truppen- Das 1 - Bataill-Arnim hatte nach dem Defiliren durch Auerstädt Kehrt machenmüssen, um die Bagage des Königs nach Frankenhausen zugeleiten.
Der Major Hacke, Adjutant des Prinzen Heinrich, hatte beiseiner Ankunft mit der Brigade des Prinzen vor Hassenhausensehr bald wahrgenommen, daß das Gefecht daselbst nothwendigunglücklich ausfallen müsse, wenn nicht bald mehr frische Truppenanrückten. Auf Anrathen des Obersten Scharnhorst hatte er sichzurückbegeben, einige aus der Gefechtslinie zurückgewichene Ba-taillone wieder vorgesandt, und mit Genehmigung deS Königsnoch das Grenadierbataill. Knebel der Division Oranien, das beiden Handpserden kommandirt gewesen, und das Grenadierbataill.Gaudi, das an der Spitze der Reserve marschirte, gegen Gern-städt vorgenommen, um beide Bataillone im Verein mit demGrenadierbataill. Rheinbaben weiter vorzuführen. Beim Herunter-reiten längs der Front der Reserve bestimmte der König, daß derPrinz August das Kommando über jene Grenadiere übernehmenund daß dessen eigenes Grenadierbataillon aus der Reserve nach-