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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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dmngen, hatte das Grrnadierbataill. Rheinbaben nach einem leb-haften Gefechte gegen Gernstädt zurückgedrängt und Poppel be-setzt. Die noch östlich von Poppel aufgestellten Reste der Schwa-dron Seelhorst von Königin-Dragonern suchten sich durch diefeindliche Infanterie durchzuschlagen, wurden aber mit Verlust aufdie znrückgehende eigene Infanterie zurückgewiesen. Der PrinzHeinrich setzte sich an die Spitze von ein Paar Bataillonen, umsich durch Poppel den Weg mit dem Bajonett zu bahnen. Indiesem Augenblick wurde das Dorf auch von der Gernstädter Seitedurch die beiden Grenadierbataill. Rheinbaben und Knebel unterdem Prinzen August von Preußen angegriffen. Das Pferd desPrinzen Heinrich wurde erschossen, der Prinz selbst beim Sturzedesselben bedeutend verletzt. Der Oberst Scharnhorst gab ihmsein eigenes Pferd, und passirte das durch beide Angriffe gewon-nene Poppel mit einem Gewehr in der Hand. Zwischen Poppelund Tauchwitz drängte sich nun der ganze linke Flügel zusam-men; die feindlichen Tirailleurs beschossen aus dem seitwärts lie-genden Grunde den Rückzug, so wie eine bei Benndorf aufge-stellte Batterie das Defiliren durch Poppel. Alles war durcheinander, Infanterie, Artillerie, Trainknechte, einige wenige Ka-vallerie, und wenn der Feind zahlreicher an Kavallerie gewesenwäre, so würden wohl wenige Preußen den Bach zwischen Poppelund Rehhausen überschritten haben; aber auch so war der Ver-lust an Gefangenen groß.

Die durch Poppel zurückgehendeu Truppen wurden jenseitsdurch die Grenadiere unter dem Prinzen August, sowie diejenigenTruppen, welche durch Rehhausen gegangen waren, durch Königö-Regmt. ausgenommen, unter deren Schutz der Rückzug weitergegen Auerstädt und seitwärts gegen Reisdorf, theils aufgelöst,theils wieder einigermaßen geordnet, fortgesetzt wurde.

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