worden war, in Besitz nahm, in der rechten Flanke der fechten-den Truppen manövrirte, und eine Batterie der Division War-tensleben enfilirte, zugleich die Truppen des linken Flügels sichlinks umgangen sahen und in ihrem Rücken feuern hörten, dawurde endlich der Muth der preußischen Truppen, die vonaller Kavallerie verlassen und nur wenig Artillerie hatten insGefecht führen können, um so mehr gebrochen, als bei mehrerenBataillonen die Munition bereits verschossen war, und sich rück-wärts nirgends Soutiens zeigen wollten.
Auf dem rechten Flügel wichen die Truppen zuerst zurück,als der Feind hier ernsthaft vordrang. Man konnte nicht mehrfesten Fuß fassen. Es war nur noch ein Hin- und Herwanken.Man näherte sich dem Rehhausener Grunde. Der Feind folgtemit 4—5 Bataill. und Arillerie, die viel Schaden zufügte. Erdrängte immer stärker und wich nur, als ein Paar preuß. Bataillonenoch einmal rasch vorgingen, um augenblicklich Luft zu erhalten.Die Brigaden Renouard und Lützow waren ganz durch einandergerathen; die Brigade Wedelt mußte dem Rückzuge folgen, derauf dem ganzen rechten Flügel bald allgemein wurde und durchden Grund und Rehhausen ging, wo sich die Ordnung völligauflvste, da das Dorf durch einige umgeworfene Kanonen gesperrtwar, was auch die Veranlassung wurde, daß die übrigen Ge-schütze zurückgelassen werden mußten.
Das Grenadierbataill. Hanstein auf dem linken Flügel derDivision Wartensleben hielt am längsten Stand und wich nichtfrüher, als bis der Feind in Front und Flanke vordrang; nunfolgte aber auch der linke Flügel. Der Prinz Heinrich hielt mitseinen 4 Bataill. noch zuletzt, und an ihn schlossen sich wiedereinige vorgebrachte Bataillone der Division Schmettau und dasGrenadierbataill. Hanstein. Er versuchte mit ihnen noch ein-mal zu avanciren, sah sich aber bald isolirt und in der rechtenFlanke angegriffen, und lebhaft von den feindlichen TirailleurSgefolgt, zog sich der linke Flügel, unter öfterem Frontmachen, ge-gen den Grund von Poppel zurück.
Das feindliche 108. Regmt. unter dem Obersten Higonnet,der hier seinen Tod fand, war wiederum gegen Poppel vorge-