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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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die Division sich in 3 Treffen entwickeln könne, um beim Ein-treffen sogleich mit gehörigen Soutiens den Angriff gegen denrechten Flügel deS Feindes führen zu können- Dem Grenadier-bataill. Rheinbaben hatte der König persönlich befohlen, sofortgegen Poppel vorzugehen. Das Bataillon hatte traben müssen;der Prinz Heinrich hatte es persönlich geführt. Die Bataillons-geschütze hatten nicht folgen können, und die 12pfündige BatterieRiemer, welche dem Bataillon zugetheilt war, hatte 6 Geschützeim Chausseegraben umgeworfen; nur 2 Kanonen konnten spaterfolgen; doch da die Munitionswagen nicht nachgekommen waren,so hatten sie nur 3 Schuß im Laffetenkasten bei sich.

Als man noch beschäftigt war, sich zu entwickeln, war einzweiter Befehl des Königs gekommen: beide Flügel der fechtendenTruppen zu verstärken, da die Division Wartensleben rechts vonHassenhausen sich nicht mehr lange werde halten können. DieBrigade Prinz Heinrich hatte nun den Auftrag bekommen, denlinken Flügel zu verstärken und zu verlängern und war somitdem Grenadierbataill. Rheinbaben auf Poppel gefolgt; die Bri-gade Lützow dagegen hatte sich rechts wenden müssen, und vomPrinzen von Oranien einen Baum jenseits Rehhausen als Rich-tungspunkt angewiesen erhalten.

Vierter Mioment,

Die französische Division Morand erreicht das Schlachtfeld. Die preußischeKavallerie macht vergebliche Anstrengungen gegen dieselbe. Die DivisionOranien verstärkt beide Flügel der Truppen bei Hassenhausen; kommt aberzu spät, um als Reserve zu wirken, und muß mit jenen gemeinschaftlich denRückzug antreten.

In dieser Zeit war allmälig die letzte Division des Davout-schen Korps auf dem Schlachtfelde eingetroffen, die Division Mo-rand. Der Marschall ließ die Bataillone in vollem Lauf Heran-rücken und durch sie nach und nach den linken Flügel links vonHassenhausen verstärken und gegen das Saalthal verlängern. EinBataillon des 17. Regmts. verfolgte zur Deckung der linkenFlanke den Abhang des Saalthales.