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schwieg hier einen Augenblick, und indem die Dragoner mit nochetwa 50 Pferden zurückkehrten, rückte nun auch die preußischeLinie des linken Flügels wieder vor; die linke Schulter vorneh-mend, erreichte man den Punkt links von Hassenhausen, wo dieverlassene Batterie Meerkatz stand, eine feindliche Batterie nunebenfalls verlassen war, und die preußische linke Flügel-BatterieStankar sich sogleich postirte. Hierdurch war das Dorf zu dieserZeit auf beiden Seiten umfaßt. Die Franzosen formirten Quar-rees links rückwärts von Hassenhausen, Richtung auf Punschrau.Es fehlten nur einige Schwadronen, um hier einen Sieg zu er-fechten. Einige Bataillone der Division Schmettau drangen indas Dorf hinein, ja bis an die Chaussee vor; doch da die Fran-zosen in den Häusern blieben und das Feuer unterhielten, gingendie Preußen mit Verlust wieder zurück. Ein weiteres Vorgehenmit der dünnen Linie, ohne Kavallerie, den Feind bei Spielbergund Zeckwar im Rücken, schien nicht ausführbar. Der OberstScharnhorst schickte aufs Neue nach Kavallerie. —
Der Prinz von Omnien hatte sich während dieses heftigenGefechts bei Hassenhausen bemüht, den Raum zwischen seiner undder Division Wartensleben nach Möglichkeit zu verringern, unddie Infanterie veranlaßt, in Auerstädt geordnet mitten durch denKoth zu marschiren. Es war dies auch gelungen, hatte aber dieTruppen ermüdet.
Als die Spitze der Division etwa 2000 Schritt über Auer-städt hinausgerückt, war man auf den verwundeten Herzog ge-troffen, der in den Wagen gehoben und weiter geführt wordenwar. Gleich darauf war der König gekommen, hatte sich sehrungehalten geäußert, daß die Division nicht eher herangerückt war,und befohlen, mit allen Bataillonen den linken Flügel der fech-tenden Truppen zu verstärken; auch sollten sie sich frühzeitig for-miren, da man dem zu späten Entwickeln der andern Divisionenunter dem feindlichen Kanonenfeuer die Schuld gab, daß nichtdie zu erwartende Ruhe und Geistesgegenwart dabei statt gefun-den habe. Noch in der Unwissenheit, wie weit der Feind entferntsei, war nun Alles in großen und schnellen Schritten den Bergvon Gernstädt hinangeeilt, und der König hatte genehmigt, daß