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Erster FNoment.
Die Spitzen Leider Armeen treffen bei Haffenhausen aufeinander; die Fran-zosen besetzen das Dorf. Die französische Division Güdin und die preußischeDivision Schmettau erreichen ziemlich gleichzeitig die Gegend beiHassenhausen.
Der General Graf Schmettau war noch beschäftigt, das Re-giment Königin-Dragoner mit der reit. Batterie Graumann andie Spitze zu bringen und diese Truppe in Avantgarde und Sei-ten-Patrouillen einzutheilen, als sich der verhängnißvolle Nebelherabsenkte, und zugleich, also etwa um 6 Uhr, der Befehl zumAbmarsch gegeben wurde. Die Begierde, an den Feind zu kom-men, und die Hoffnung, die über das Defilee gegangene feindlicheKavallerie gefangen zu nehmen oder aufzureiben, war wohl derHauptgrund, daß die sonst beobachtete Vorsicht aus den Augengesetzt, die Rekognoszirung des Feindes und des Terrains unter-lassen und das Fallen des Nebels nicht abgewartet wurde, viel-mehr Jedermann vorwärts trieb, worin der alte FeldmarschallMöllendorf mit dem Jüngsten wetteiferte, und dieser Impuls sichsogar dem sonst so bedächtigen Herzoge mittheilte.
Kurz vorher war, vielleicht ebenfalls durch die erhitzte Ein-bildungskraft, das Gerücht entstanden, daß sich feindliche Neiterganz nahe vor dem linken Flügel der Division Schmettau aufder Höhe am Holze gezeigt hätten. Der Major Rauch ging mitder linken Seitenpatrouille von Königin-Dragonern im dicken Nebelauf jene Höhe, ohne das Mindeste zu finden, stieß aber auf diereit. Batterie Graumann, die in der Irre herumfuhr und schonin der Nacht allein ohne Bedeckung bivouakirt hatte.
Die Avantgarde der Division Schmettau trat an, und daman nach der allgemeinen Ansicht der Dinge keinen Abstand vonder Avantgarde zu bedürfen glaubte, so befahl der eintreffende8- M. Möllendorf, der General Gr. Schmettau solle mit demGros der Division unmittelbar folgen.
Der General Blücher hatte von Auerstädt einen Offizier andie mitgebrachten Truppen mit dem Befehl gesandt, zu suchen,