den übrigen Truppen so schnell als möglich vorbeizukommen, uman die Spitze der Kolonne zu gelangen; für seine Person begabsich der General vor und fand den König an der Spitze der Di-vision Schmettau beim Regmt. Alveuslebeu. Bei der Bitte umInstruktion wurde er an den Herzog gewiesen, und erhielt nurdie Mittheilung, daß bereits einige feindliche Kavallerie-Negmtr.über den Paß von Kösen gegangen sein sollten, die zurückgeworfenwerden müßten. Der Herzog hatte dem General auch nichts weiterzu sagen, und wies ihm zur Erfüllung seines Auftrages die näch-sten Kavallerie-Regmtr. zu, um damit vorzugehen. Die nächstenRegimenter waren Königin-Dragoner und die Kavallerie der Di-vision Schmettau, Heising- und Bünting-Kürassiere, welche denBefehl erhalten hatten, der Infanterie links vorbeizutraben. Alsder General Blücher die beiden Kürassier-Negmtr. an sich ziehenwollte, reklamirte der General Gr. Schmettau dieselben als zuseiner Division gehörig, so daß der Herzog einschreiten mußte, umsie disponibel zu machen. Das Regmt. Königin-Dragoner for-mirte sich in einer Spitze von 100 Pferden unter dem MajorForestier; die Schwadron Schmude und die Schützen des Jnf.-Regmts. Malschitzky als rechte Seiten-Patrouille nach dem Jlm-thale, die Schwadron Malsburg als linke Seiten-Patrouille, eineMenge anderer Detaschements zur Aufklärung des Terrains rechtsund links, so daß, nach Abzug der Feldwachen und des Kom-mandos bei der Bagage, das Regiment in den verbliebenen 8Schwadronen kaum noch 800 Pferde zählte.
Man war etwa ^ Stunde in Bewegung, als die Spitze derDragoner bei Poppel auf feindliche Kavallerie stieß, die ihre Pi-stolen abfeuerte, sogleich angegriffen und zurückgeworfen wurde.In der Höhe von Tauchwitz stieß man abermals auf den Feind,der ebenfalls geworfen wurde. Die Spitze folgte dem Feinde imTrabe aus der Chaussee; das 2. Bataill. des Dragoner-Regi-ments unter dem Obersten Zielen gleicherweise in angemessenemAbstande.
Der General Blücher ging ebenfalls über das Defilee vonPoppel, ließ seine Kavallerie mit Schwadrons-Intervallen sichentwickeln und gegen den Ranzenhügel Vorgehen, die entgegentre-