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ermitteln gewesen. An den General Pelet wnrde nach Blanken-burg ein Offizier geschickt, nm ihn von der Lage der Dinge zuunterrichten, ihm anfzugeben, das Defilee der Schwarza besetzt zubehalten, dem Prinzen die rechte Flanke zu decken und zu demEnde die Wege von Blankenburg nach Gräfenthal beobachtenund rekognosziren zu lassen. Der Prinz fügte noch hinzu: daßer für seine Flanke völlig unbesorgt sei, so lange ihm vom Gene-ral keine Meldung über eine Gefahr komme.
Der Prinz verfügte sich nunmehr in die Aufstellung bei Saal-feld, wo er auf dem rechten Flügel der Batterie Riemann denPlatz für die herbeibcorderten Truppen bezeichnete und sich dannzu den Vorposten begab. Die Wagen mit Futter setzten sich ausSaatfeld nach Rudolstadt in Bewegung.
Als das Regiment Kurfürst ciutraf, wurde es in der rechteilFlanke des Füsilier-Bataills. Rabenau hinter der Batterie Rie-mann dergestalt aufgestellt, daß es gegen die westlichen ThalhöhenFront machte; die beiden linken Flügelkompagnien des Regimentsunter dem Major Steindel rückten rechts neben die Batterie Rie-mann; die Schützeil in der Schlucht vor dem Rabenstein. Vonden sächsischen Husaren gingen 3 Schwadr. mit 2 reit. Geschützenunter dem Oberst Pflugk durch die Stadt hinter den linken Flügelder Vortruppen, rechts neben die von dem rechten Saalufer her-übergezogenen 2 Schwadr. von Schimmelpfennig-Husaren, diebeiden reitenden Geschütze vor dem linken Flügel. Der Rest derhalben Batterie blieb in Reserve zurück. Zwei Schwadronensächsischer Husaren wurden unweit des Rabensteins der BatterieRiemann beigesellt.
In dieser Aufstellung, obgleich zur Verteidigung nicht be-sonders vortheilhaft, glaubte der Prinz dennoch die Bewegungendes Feindes abwarten zu können, da derselbe nothwendig vor sei-ner Front aus dem Gebirge debouschiren mußte. Es schien ihmmöglich, den bloßen Schein- vom ernsthaften Angriff zu unter-scheiden, und wenigstens den Feind so lange aufzuhalten, bis derFürst Hohenlohe mit den 3 andern Kolonnen seines Korps dieSaale überschritten haben würde, und durch das feindliche überSaalfeld vordringende Korps nicht mehr gestört werden könne.