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Dieser Gesichtspunkt: des Festhaltens von Saatfeld, um den Feindzu verhindern, den nächsten Weg nach Nenstadt zu benutzen undvor den Hohenloheschen Trnppen daselbst einzutreffen; des Festhal-tens von Saalfeld ferner, zum Uebergang der eigenen Avantgarde,wenn der Fürst Hohenlohe den definitiven Befehl hierzu gebenwürde, muß nothwendig fortgesetzt bei den Anordnungen deSPrinzen festgehalten werden.
Der M. Lannes, dessen Korps in 0 Kolonnen von Gräfen-thal vorgegangen war, hatte während der angegebenen Anordnun-gen von Seiten der Preuße», die Stellung derselben und dasTerrain, auf dem er sich ihnen nähern konnte, rekognoszirt. DasTerrain fand er der französischen Fechtart besonders günstig. DieTruppen hatten eine überhöhende, das ganze Saalthal von Saal-feld bis Schwarza überschauende Stellung, während die Ebeneselbst durch eine Menge kleiner, bebuschter Thäler, die zur Saaleziehen, durchschnitten war. Der General Süchet, dessen Divisionan der Spitze des 5. Korps marschirte, erhielt den Befehl, mitder Avantgarde des Korps aus dem Thal von Garnsdorf zudebouschiren, während die Kavallerie des Korps und die Divisionselbst sich längs des Bergrückens weiter links in der Richtungauf Blankenburg bewegen sollten, um dem Prinzen den Rückzugauf Rudolstadt zu nehmen.
Um 10 Uhr fielen die ersten Schüsse bei den Vorposten.Der Feind drang mit Tirailleurs, unterstützt durch Kavallerie-trupps, vor, vertrieb die Jägerposten auS Garnsdorf, bemächtigtesich deS Debouschces, und marschirte vor demselben am Fuße derHohe in geschlossenen Trupps auf. Die Jäger verließen das Terrainnur Schritt vor Schritt und unterhielten ein sehr lebhaftes Feuer mitden überlegenen Tirailleurs. Um diese dreister zu machen, und sie indie Nähe der sie erwartenden Kavallerie zu locken, zog der Prinz dievorgeschobenen Jäger bis an die Haupttrupps heran. Das Fü-silier-Bataill. Rühle, das bis dahin noch auf dem rechten Saal-ufer gestanden, dcfilirte nun ebenfalls durch die Stadt, und er-hielt vom Prinzen den Befehl, in die Linie der Jäger und derFüsilier-Kompagnie Gneisenau zu rücken, wo es in weiten In-tervallen sich ausbreitete, um das zu besetzende Terrain einzuneh-