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5 Schwadr. sächsischer Husaren,die Schützen von 6 Bataillonen,die 1. Division vom Regmt. Kurfürst zum Soutiender Schützen,
die Jnf.-Rcgmtr. Kurfürst und Laver,die äpfündige Batterie Hover,das Inf.-Regt. Klemens,
lauter sächsische Truppen. Um 9 Uhr erreichte die Kolonne dieGegend jenseits Wolsdorf und erhielt daselbst vom vorausgeeiltenPrinzen den Befehl zum Halteil und zum Aufmarsch zugeschickt.
Der Aufmarsch erfolgte wegeil mangelnden Raumes stattlinks, rechts in Inversion dergestalt zwischen Wolsdorf und Graba,daß die Saale dahinter im Rückeil blieb. Das später eintrcffendepreußische Jnfailterie-Regmt. Müffling setzte sich in 2., die säch-sischen Husaren in Z. Linie.
Der Prinz erhielt den Bericht des HauptmannS Valentin!,und da derselbe ihm die Artillerie bei Saalfeld als sehr erponirtschilderte, der Prinz aber durch Zurücknahme derselben die Trup-pen nicht entmuthlgen wollte, so befahl er, daß das RegimentKurfürst, und später, daß auch die sächsischen Husareil nach Saat-feld abrücken sollten, da sich vor und oberhalb der Stadt eingeeignetes Terrain für Kavallerie finden und der Feind mit die-ser Waffe besonders wohl versehen sein sollte.
In der Nähe von Saalfeld stieg der Prinz vom Pferde, undsandte den Lieutenant Gr. Caraman von der Artillerie an denHerzog von Brauuschweig »ach dem neuen Hauptquartier Blan-kenhayn, den Lieutenant Wagner von den sächsischen Husaren anden Fürsten Hohenlohe. In dem schriftlichen Bericht an denHerzog sagte der Prinz, daß er nach Saalfeld vorgegangen —warum er dies gethan, wenn der Feind aus dem Gebirge debou-tchire — daß er indessen nur eine starke Rekognoszirung zu sehenglaube und das wichtige Defilee von Saalfeld werde behauptenkönnen, sobald er lediglich in der Front angegriffen würde, wiees daher nothwendig sei, daß die Avantgarde der Hauptarmeevon Hochdorf her seine rechte Flanke decke. Was dem Lieute-nant Wagner für den Fürsteil aufgetragen worden, ist nicht zu -