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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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wähnt, beim Nachrücken der Franzosen, mit Vermeidung allerFeindseligkeiten, aus Dresden an das schlesische Korps zurückgehen. Die auf der Plassenburg bei Kulmbach stehende FränkischeInvaliden-Kompagnie und die des Regmts. Zweifel, sollten da-selbst verbleiben, und sich so lange vertheidigen, als der Feindnicht im Stande sei, den Platz durch Sturm zu nehmen.

Der General Blücher sollte bei Annäherung der Franzosendie kleinen Detaschements leichter Truppen an den Grenzen stehenlassen, wenn er selbst sich auch zurückzöge, um die Franzosen zuuöthigen, offenbare Gewalt anzuwenden, sobald sie nachrückenwollten. Zugleich sollte der General beim Rückzuge sowohl auSOst-Fricsland als aus Westphalen so viel Pferde als möglichmitnehmen, um sie den Franzosen zu entziehen.

Dem Herzoge von Braunschweig wurde daS Oberkommandoder Armee angetragen, und er eingeladen, sich zum Könige zuverfügen, um denselben mit seinem Rathe zu unterstützen. Vor-läufig begab sich der General-Major Phull vom Generalstabe zumHerzoge nach Braunschweig, um mit ihm über die weiter zu er-greifenden Maßregeln Rath zu pflegen.

Der General der Infanterie Fürst von Hohenlohe wurdegebeten, sich schleunigst aus Oehringen zur Armee zu verfügen.

Der General-Lieutenant v. Rüchel erhielt am 11. Augustden Befehl, ebenfalls zum Herzoge zu gehen', um sich mit ihmund dem General Phull zu berathen, sich dann aber nach Han-nover zu begeben und das Kommando über die Hannöverschenund Westphälischen Truppen unter dem Oberbefehl des Herzogszu übernehmen. Hiernächst sollte sich der General nach Kasselverfügen, dem Kurfürsten den Zweck der getroffenen Maßregelnauseinander setzen, und ihm einleuchtend machen, daß die vor-läufige Zusammenziehung seiner Truppen bei Kassel die erste drin-gende Maßregel sein müsse, indem sie sich dann nach den Um-ständen an die preußischen Truppen anschließen und mit ihnengemeinschaftlich agiren könnten.

Für die schlesisch-südpreußischen Truppen wurde auf denAntrag des Generals Grawert nur die Aenderung getroffen, daßdieselben sich hinter dem Bober von oberhalb Sprottau bis unter-