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derselben ans drei Jahre kommandirt. Zu den Garden wurdendie sämmtlichen Artilleristen erst bei der Mobilmachung aus derFuß-Artillerie kommandirt.
Tie Gewehre der Füsiliere waren kürzer und krummer ge-schäftet als die der übrigen Infanterie. Sämmtliche Füsilier-Unteroffiziere hatten Gewehre. Die Füsiliere hatten 20 Schützen1 >vr Kompagnie und rangirten in 2 Gliedern, daher auch daserste Glied nicht wie bei der schweren Infanterie beim Chargirenauf das Knie fiel.
Bei dem Füsilier-Bataillon befand sich nur eine ZpfündigeKanone mit 60 Kugel- und 40 Kartätschschuß im Protzkasten.Die Bedienung wurde für den Krieg aus der Fuß-Artillerie kom-mandirt. 1806 wurden die Füsiliergeschütze nicht mehr mitge-nommen.
Den mobil gemachten 3. Musketier-Bataillonen sollten je2 —Zpfündige Kanonen zugetheilt werden.
Jedes Infanterie-Bataillon führte, außer den 60 scharfenPatronen in der Tasche, noch x>. x. 22 Patronen x>or Mann imPatronenwagen mit sich. —
In dem Ererzitium der Infanterie bestand, nach den Ansich-ten der preußischen Offiziere, die eigentliche Stärke der Armee.Das preußische Ererzier-Reglement hatte früher mit Fug undRecht die Norm für Europa abgegeben. Offiziere von allen Na-tionen waren nach Potsdam gekommen, um von den Hebungender Wachtparaden und von den Herbstmanövers Friedrichs desGroßen zu vortheilen. Die älteren Offiziere glaubten aber auchnoch 1806 die Infanterie auf dem Höhepunkt der taktischen Aus-bildung. — Wendungen, Griffe und Evolutionen waren unend-lich weitläuftig und schwerfällig. Es wurden eine Menge Dingegeübt, die nie vor dem Feinde eine Anwendung finden konnten.')— Man bewegte sich im langsamen Schritt von 75 in der Mi-nute, und bediente sich nur beim Deployiren des sogenannten
1) Die preußische Armee verdankte diese Ausartungen in der Elemen-tar-Taktik ganz besonders dem zu seiner Zeit als ersten Taktiker Europasbewunderten General von Saldern.