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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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In der zweiten Konferenz am 9. October wurden nun nach An-. hörnng der Ansichten deS Königs folgende Maßregeln besprochen:

1) dem französischen Gesandten wird erklärt: der König em-pfinde die Verletzung der Neutralität mit gerechter Indig-nation, betrachte jede diesseitige gegen Frankreich übernom-mene Verpflichtung als aufgehoben, und sehe sich genöthigt,den eitlen Versprechungen kein Gehör weiter zu geben, son-dern seine Armeen diejenigen Stellungen einnehmen zu lassen,welche allein der Monarchie Sicherheit gewähren könnten.

2) Die Armee in Westphalen soll vereinigt mit den Hessen eineStellung nehmen, die mit dem Kurfürsten, unter dessenBefehl sie tritt, verabredet wird; die fränkischen Truppenziehen sich in das bayreuthische Oberland zurück, werdendort durch die Truppen aus dem Magdeburgischen undSchlesien ansehnlich verstärkt; die Sachsen setzen sich mitihnen in Verbindung.

9) Sachsen und Hessen werden zu gemeinsamen Vorkehrungenaufgefordert, Hannover wird sogleich besetzt; die Franzosensind, ohne Feindseligkeiten anzufangen, hinauszuweisen,Bremen und Hamburg zu besetzen.

4) dem Kaiser Alerander wird erklärt, daß man bereit sei, sichder früher gewünschten, bewaffneten Unterhandlung zu un-terziehen, sobald man über die Tendenz derselben, und dieBedingungen der Theilnahme Preußens am Kriege einiggeworden wäre.

5>) Die Tendenz ist Friede und Sicherheit des Friedens; dieBedingungen sind: Subsidien, sobald die K ooperation wirk-lich erfolgt Arrangement, um Preußen eine weniger ver-wickelte Grenze zu verschaffen, damit es nicht durch jedenKontinental- und Seekrieg kompromittirt werde, »nt einemWort: Besitznahme von Hannover vermöge irgend einesTausches oder eines sonstigen Arrangements.

l>> Der König theilt Frankreich die billigen Vorschläge mit,und erklärt, sich mit dem Theile vereinigen zu wollen, derdie Bedingungen angenommen hat.

7) Mittlerweile wird Rußland der Durchmarsch durch Süd-

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