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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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tigkeit nach den genannten Verschanzungen geworfen, ulrd nm1 Uhr in der Nacht zum

16. Juni defilirten die disponiblen Jäger, die disponiblenHusaren, 300 Mann Infanterie und 250 Arbeiter unter demBefehl des Vice-Kvmmandanten, Oberstlieutenant Bvrcll du Ver-ay, aus dem Wasserthor auf dem Festungswege nach dem FußdeS GlaciS der Kontrcgardc. Um l^ Uhr schwieg das Feuer.Ter Ausfall marschirte ans, die Jäger machten die Avantgardeund deckten die Flügel. Drei feindliche Posten wurden durch denLieutenant Hennert, der seine Mannschaft für Ueberlänfer aus-gab, ausgehoben und mit Geschrei stürzte sich die Infanterie indie feindlichen Arbeiten vom Weichselufer bis an das Epaule-ment 1-, die von den folgenden Arbeitern sogleich demolirt wur-den. Alan würde weiter vorgedrungen sein, wenn nicht bei derDunkelheit Verwirrungen entstanden und man zwischen zwei Feuergerathen wäre. Der Feind rückte mit seinen Souticns vor undgegen Anbruch des Tages wurde der Rückzug angetreten. Derpreußische Verlust bestand in 0 Todten, 15 Verwundeten, 26 Ver-mißten; der Hauptmann Schwerin vom 3. Bataillon von Ham-berger war gefangen genommen- Vom Feinde wurden 10 Manngefangen mitgeführt.

Ter Feind stellte am 16. Juni die demolirten Arbeitenwieder her und schnitt jenseits der Weichsel zwei neue Schartenein. Gegen Abend, wo der Feind seine Arbeiten lebhaft betrieb,wurde die Artillerie der Festung thätig.

Am 17. und 18. Juni Arbeiten des Feindes und Feuerder Besatzung. An letzterem Tage wurden 24 preußische gegen24 feindliche Gefangene ausgewechselt.

Am 19. mußten die Bewohner der Kolonie Neudorf aufBefehl des Feindes ihre Wohnungen räumen und nach Polu.Wangcrau auswaudern. Gegen Abend steckte der Feind in denVerschanzungen 2., 3. und 4. Schießscharten ab und fertigte siein der Nacht an.

Am 20. Juni wiederholte der General Rouyer die Auffor-derung der Festung unter Mittheilung der Siege bei Heilsberg