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Am 9. Juni rekognoszirte der Ingenieur-Lieut. Strecken-bach die feindlichen Arbeiten so nahe als möglich, und nach Ver-gleich mit dem Festungsplan bemerkte -er, daß von den 8 bereitsvollendeten Schanzen 6 in der Verlängerung von Festungslinienlägen und zwar wurden enfilirt: die linke Face des Ravelins IV.,dieselbe Face des Ravelins III, die rechte Face des Navelins II-, <
dieselbe Face vom Navelin I., die 2. Linie der Kontregarde, dielinke Face des Baslions kV., ingleichen die rechten Facen der ^
Bastione IV, III. und II. Der Feind konnte die Verlängerungder Linien mit Leichtigkeit durch die auf allen Bastionen und ^
Ravelinen aufgebauten Kasten von Schanzkörben und Biertonnen »!
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Am 10. Juni setzte der Feind seine Arbeiten ungeachtet des ^
FeuerS der Festung fort. Gegen Abend steckte er links vom Gal- ^
genberge die Schanze 13. ab und arbeitete in der Nacht an der-selben. -'p!
Am II. Juni wurde am rechten Flügel des Feindes eineneue Verschanzung, Epaulcment 2. und vom Thal in Neudorf -7^-eine Kommunikation nach der neuen Schanze rracirt und in derNacht zum 12. gearbeitet. «p
In der Nacht zum I 3. wurde vom Feinde eine Art Paral-
lele von der Schanze I. in der Richtung gegen die Weichsel bis
zum Wege nach Parsken gearbeitet. Am Tage wurde diese Ar- - kz
beit durch das Feuer der Besatzung vielfach gestört. Äk
In der Nacht zum 14. ging der Feind mit dem rechtenFlügel seiner Arbeiten bis an das Weichselufcr und legte in der 'kiH,
Verlängerung der rechten Face des Bastionö IV. und der langen '«Li
Linie des halben Bastions V., Schanze 3. und 4. an. Trotz derNähe von 700 Schritt konnte der Feind auch bei Tage durch dieFestungs-Artillerie in seinen Arbeiten nicht gestört werden. Hs,
Am 15. Juni beschloß der Gouverneur bei der Nähe derArbeiten auf dem feindlichen rechten Flügel einen Ausfall gegen ^die vorliegende Linie und die Schanzen 3. und 4., um dieselbenzu zerstören. Von 9 Uhr Abends an wurde mit großer Lebhas-