eingerichtet und der noch unvermahlene Roggen nach und nachvermahlen.
Da die täglichen Patrouillen gegen Swierkvczvn vom Feindehäufig beunruhigt wurden, wurde der Hauptmann Valentini mitseiner Jäger-Komp., den Schützen und Husaren, und 100 Kom-mandirten der Infanterie beordert, den Feind aus seiner Stellungbis unter das Feuer der diesseits der Vorstadt aufgestellten Ge-schütze zu locken, um ihn so für die Folge behutsam zu machen.Mit Tages-Anbruch
am 24. April ging der Ausfall vor. Die gewöhnlichenPatrouillen sollten den Feind zum Vorgehen reizen, doch war ervorsichtig und das Gefecht dauerte ohne Erfolg und ohne Verlustgegen 6 Stunden.
Am 27. April ging die Nachricht ein, der Feind habe ficham vergangenen Tage um 3000 Mann verstärkt. Die Artillerieerhielt den Befehl nunmehr von Mitternacht bis Tagesanbruchbeim Geschütz zu verbleiben.
Da noch immer Schiffe an der Festung vorüberfuhren, ohne 'von der Festungsartillerie getroffen zu werden, so wurden 2 Ge-fäße der frühem Schiffbrücke zur Aufstellung von Geschützen ein-gerichtet; man wollte sie am rechten Flügel der Kehle auf derWeichsel feststellen, um so den Strom ä üeur ck'ouu bestreichenzu können.
Am 29. April entdeckte man, daß die Polen am linkenWeichsel-Ufer, gegenüber der Insel 1. rechts drei Scharten in denDamm eingeschnitten und durch Faschinen geblendet hatten.
Am 1. Mai ging die Nachricht ein, daß in der StadtGraudenz feindliche Ingenieur-Offiziere eingetroffen seien.
Am lO. Mai armirte der Feind die vor Swierkoczyu nahehinter der Straße nach Marienwerdcr gebaute Schanze mit 2 Ka-nonen und l Haubitze und beschoß die jenseits Neudorf vorge-schobenen preußischen Posten-
In der Nacht gingen wiederum feindliche Fahrzeuge strom-abwärts am linken Ufer der Weichsel vorüber, was eine lebhafteKanonade veranlaßte.
Am 12. Mai ging die Nachricht ein, der Feind verstärkt