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mando; in Swierkoczyn eine Kompagnie Hessen, 8 Chevaurlegers,8 Mann polnischer Kavallerie; in Wossarken 2 Kompagnien Hes-sen; in Tarpen eine Kompagnie Hessen, 86 Franzosen, 2 —12Pfdr.6 —7pfündige Haubitzen auf dem polnischen und 1—6Pfünderund 1 Haubitze auf dem deutschen Kirchhofe. In der Stadt soll-ten >200 Mann und bei der Scharfrichterei jenseits der Stadt14 —6 Minder an der Weichsel stehen.
Am 27. März wurde bei einem kleinen Gefecht der Lieu-tenant Hymmen verwundet.
Am 7. April in der Nacht um <12 Uhr gingen 5 Schiffs-gefäße mit Drod, Zwieback und Mehl jenseits der in der Weich-sel liegenden Insel stromabwärts. Ein Gefäß mit 99 TonnenMehl wurde gezwungen bei der Festung anzulegen. Da nacheingegangenen Nachrichten noch mehrere Gefäße mit Belagerungs-geschütz nach Danzig bestimmt, vorüber fahren sollten, so wurde
vom 8. April ab ein Piket von 1 Offizier, 2 Unteroffizierenund 50 Mann auf Barken zwischen den Inseln postirt.
Durch den früher erwähnten Kriegsrath Sasse zu StadtGraudenz wurde es möglich, dem General Blücher, der nach er-folgter Auswechselung über Finkenstein, dem Hauptquartier Napo-leons reiste, und durch diesen dem Könige Bericht über den Zu-stand der Festung zu übersenden.
Da trotz des Pikets auf der Weichsel und des Feuers derdahin sehenden Batterien seit mehreren Nächten feindliche Fahr-zeuge längs des linken Ufers stromabwärts gegangen waren, derZustand der Besatzung es nicht zu gestatten schien, die Insel klzu befestigen und zu besetzen, so wurde auch daö Piket am16. April wieder Ungezogen.
In der Nacht wurde ein vor das Hornwerk vorgeschobenerPosten aufgehoben. Der Gouverneur sandte einen Trompeter vor,um die Auswechselung nachzusuchen, erhielt aber die mündlicheAntwort: „es wird nichts mehr von der Festung angenommen,es sei denn ein Parlameutair mit der weißen Fahne, um wegenUebergabe der Festung zu unterhandeln." Aus dem Dorfe Parskenwurde die, einem dortigen Einwohner zugehörige Grützmühle ab-geholt und im Zeughause aufgestellt, die Steine zum Schroten