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zug aus ein gemeinschaftliches Operiren mit den übrigen krieg-führenden Mächten, waren bereits bedeutend vorgeschritten, daherdenn auch der Lieutenant Blankenburg nicht mit nach Kolbergeingeschifft war, sondern mit den 88 in Usedom gesammelten be-rittenen Nanzionirten in schwedisch Pommern verblieb, wohin aucham 25. die in Kolberg gesammelte 5te Schwadron Schill'scherKavallerie, die als unberitten Fußdienste in der Maykuhle gethanhatte, abging.
Der Rittmeister Schill langte erst am 8. Mai wieder inKolberg an, wo er den Königlichen Befehl vvrfand, sich mit derKavallerie zn den Schweden zu begeben, da mittlerweile das Ab-kommen zn einer gemeinschaftlichen Diversion schwedischer, eng-lischer und preußischer Truppen im Rücken der Franzosen znStande gekommen war.
Nach dem Abmarsch deS M. Mortier vom Btokadekorpsvor Kolberg hatte der General Lvison das Kommando übernom-men, mit dem Befehle Napoleons, sich darauf zu beschränken, dieGarnison im Zaum zu halten und die Verbindung zwischen Stet-tin und Danzig zu sichern. Der M. Mortier sollte die mitge-nommenen Italiener sofort nach Kolberg zurückbeordern, wenn erdie Schweden geschlagen haben würde; einstweilen sollten sie durchein 1400 Mann starkes polnisches Regiment von dem Bclagc-rungskorpS vor Danzig ersetzt werden. Ebenso wurde ein würt-tembergisches Regiment, das am 12. April in Posen eintreffensollte, ferner die herzoglich sächsischen Kontingente, die bereits aufdem Marsch nach Könitz zum Neyschen Korps begriffen waren,und das 4. italienische Linien-Jnfanterie-Regiment, das am25. April nach Berlin kam, auf Kolberg dirigirt. Napoleon hattebeschlossen, erst nach der Eroberung von Danzig, dessen Ueber-gabe er in den ersten Tagen des Mai's erwartete, mit der Be-lagerung von Kolberg zu beginnen. Um den Fall von Danzigzu beschleunigen, sollten alle Kräfte in Bewegung gesetzt, und soauch der, in der Mitte des Aprils in Köslin zusammengebrachteBelagerungs-Park vor jene Festung gebracht werden. Der Ge-neral Loison erhielt den Befehl, in größerer Entfernung von Kol-berg Schanzkörbe und Faschinenarbeiten, alle zur Belagerung er-