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Unmittelbar darauf, am 16. April, wurde der General Arm-selt bei Ferdinandshof von dem M. Mortier angegriffen und mitgroßem Verlust ans Anklam znrückgeworfen, wo der General Es-sen die Truppen aufnahm und nach Greifswalde znrückführte.
Die Lieutenants Blankenburg und Lucadou hatten in denwenigen Tagen ihres Aufenthaltes auf der Insel Usedom gegen500 zum Theil bewaffnete, ja zum Theil berittene Nanzionirtezusammengcbracht, mußten sich aber bei der Nachricht von demVordringen der Franzosen, ans Befehl des Oberst-LieutenantsPalmenstierna, der die preußischen Organisationen hatte leitensollen, mit denselben schleunigst nach Stralsund begeben. Ebendahin ging auch der nach Swienemünde zurückgekehrte Lieute-nant Bülow, als sich seiner Reise nach Kolberg unerwartet Hin-dernisse entgegenstellten, und er befürchten mußte, den Franzosenin die Hände zu fallen. Er begab sich in das schwedische Haupt-quartier zu Greifswalde, und erneuerte sein Gesuch um Waffenund Munition, erhielt aber vom General Essen eine entschiedenabschlägige Antwort, indem eine solche Unterstützung den Bedin-gungen des so eben abgeschlossenen Waffenstillstandes zuwiderlief. Der Lieutenant Bülow mußte dem schwedischen General nachStralsund folgen. Daselbst wurde den preußischen Offizieren undMannschaften der Antrag gemacht, in schwedische Dienste zu tre-ten. Bei der bestimmten Weigerung, solchem Ansinnen Folge zugeben, stellte man ihnen anheim, entweder Dienste zu nehmenoder in 24 Stunden Stralsund zu verlassen, wozu man ihnenindessen keine Schiffe geben wollte. Auf die fortgesetzte Weige-rung der preußischen Offiziere wurden endlich Schiffe herbeige-schafft, auf welchen sie, mit Ausnahme des Lieutenants Blanken-burg, mit den Ranzionirten nach Kolberg abgingen, und daselbstEnde Aprils eintrafen.
Der Rittmeister Schill hatte sich nach Stockholm cingeschifft,um daselbst dem Könige von Schweden selbst seine Angelegenheitenvorzutragen. Er fand in Stockholm den vom Könige von Preußendorthin gesandten Major Hünerbcin,') Die Unterhandlungen in Be-
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