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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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der Schanze Nr. 1. wnrden vorläufig durch die unberittenen Ka-valleristen besetzt.

Außerdem besetzten von der Garnison: das 4. BataillonAlvensleben und 1 Invaliden-Kompagnie den Schäferberg, das3. Bataillon Grawert, die Mineurs und Handwerker die Haupt-festung, das 5. Bataillon Alvensleben und 2 Invaliden-Komp,die Stadtbefestigung vom Böhmischen bis zum Frankensteiner Thor,und das Bataillon Grawert die Stadtwerke vor dem Fran-kensteincr Thor, zusammen in der Stärke von 2423 Mann, sodaß die Garnison incl. leichter Truppen und 372 Unbewaffneter,aber ercl. 4l>0 Kranker, aus 6050 Mann bestand.

In der Nacht zum 21. Juni bewarf der Feind von derHöhe hinter dem Fockenbusch das Lager mit Granaten, was zurFolge hatte, daß die meisten Arbeiter vom Lande entliefen, undda man ihrer nicht sogleich wieder habhaft werden konnte, dieArbeit augenblicklich gänzlich unterbrochen wurde. Wenn manauch sogleich einige hundert Arbeiter und Bürger von Glatz, dieeigentlich zum Abhauen des Getraides um die Festung bestimmtwaren, und so viel Soldaten zum Schanzen anstellte, als mitSchanzzeug versehen werden konnten, so war doch vorauszusehen,daß die Verschanzungen nicht in der Solidität beendet werdenwürden, die man ihnen hatte geben wollen, und die sie auchhaben mußten, wenn sie ihrem Zweck vollkommen entsprechen soll-ten. Vor allen andern Arbeiten wurde geeilt, die Anstauung desHanSdorfer Wassers zu dem bereits besprochenen Zweck zu be-enden, und befohlen, statt der Verbindungsgräben zwischen denSchanzen, wegen Mangels an Zeit, nur Eggen zu legen, dieSchanzen selbst aber mit leichten Barrieren zu schließen, umwenigstens gegen das Eindringen der Kavallerie gesichert zu sein,endlich das Pflaster in der Stadt auszureißen, und alle brenn-baren Stoffe von den Böden der Häuser zu entfernen.

Mit Anbruch des 2l. desilirte der General Vandamme, ver-stärkt durch die französischen Chasseurs, von Gierödorf her, über-schritt die Steine bei Birchwitz, legte sein Hauptquartier nachPischkowitz, und nahm bald darauf allmälig von allen Vorwer-ken Besitz, welche Glatz von der Westseite umgaben, so wie von