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und zu bewachen; Kavallerie-Detaschemeuts wurden ausgesandt,um die ausgebliebenen Arbeiter zusammenzutreiben, da nur etwadie Hälfte der verlangten eingekommen war; die SchwadronenBieberstein und Schill, die Kompagnien Reichmeister und Jugen-heim, 200 Ctr. Pulver, 2—Opfdge. und 2—3pfdge. Kanonenund 1 — 25pfdge. Haubitze wurden von Silberberg, und 20bRanzionirte unter dem Major Puttlitz aus dem schlesischen Ge-birge nach dem verschanzten Lager gezogen, die Ranzionirten un-ter die leichten Kompagnien Freyburg, Jugenheim, Clausewitz undSell gesteckt, und diese wieder ziemlich kompletirt. Der MajorPuttlitz hatte geglaubt, daß es auf ein schnelles Auftreten beiGlatz abgesehen sei, und daher bei Schreiberhau eine große Mengegesammelter Gewehre, Montirnngsstücke ic,, die er in der Eilenicht fortbringen konnte, unter der Bedeckung von beinahe 200 M.zurückgelassen, welche Mannschaft später bei der Vertheidigung desverschanzten Lagers eben so sehr vermißt wurde, als das Nicht-eintreffen der 400 Mann, welche man durch Auswechselung derfeindlichen Gefangenen zu erhalten hoffte. Der Posten bei Schrei-berhau war seit längerer Zeit verschanzt, durch die 2 Böller vomKieuast armirt worden, und obgleich daselbst oft nur wenigeMann gestanden, hatte es der Feind doch nie gewagt, ihn an-zugreifen.
Die Kompagnien Stengel und Schönaich wurden durch diefreiwillig bei der Infanterie eintretendcn unberittenen Kavalleristenverstärkt, und auch hier ging der oft erwähnte UnteroffizierMaschke, der erst mit einem 3. Transport Montirnngsstücke undSattelzeug zurückgekehrt war, den Uebrigen mit seinem Beispielvoran. Unter dem Nest der Reserve-Kavalleristen riß indessennun besonders die Desertion ein, als sie sahen, daß sie nicht mehrberitten gemacht werden konnten. Um einigermaßen die Verlustean Pferden zu decken, wurden alle Schreiber- und Beamtenpfcrde,die einigermaßen rittig waren, aus der Grafschaft ausgehvben,und der sehr schwachen Schwadron des Rittmeisters Harthausenzugetheilt, so daß diese unmittelbar nach dem Empfang der Pferdezum Vorpostendienst eintreten konnte-
Am 16. Juni kam der Graf Hardenberg von Wien zurück,